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Berichte und Hintergründe:
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30
Studenten der Religionswissenschaft aus Heidelberg besuchen das
Gemeindezentrum in Schmitten
Getreu dem
Motto, "nicht nur über, sondern mit religiösen Minderheiten
reden", besuchten am Mittwoch den 18. Juni 30 Studenten und 3
Professoren der Universität Heidelberg unter der Führung von Dr. Krüger
das Seminarzentrum in Schmitten. Themenschwerpunkte waren zwei
Kurzvorträge über die Gründergestalt der VK, Rev. Moon, und über
religiöse Diskriminierung in der Bundesrepublik am Beispiel des
Einreiseverbots für das Ehepaar Moon. Die Fragen und Kommentare der Gäste
zeichneten sich durch eine bemerkenswerte Sachlichkeit und Objektivität
aus, frei von jeglicher Polemik oder von Zynismus. Das Treffen wurde
von beiden Seiten als sehr angenehm und informativ bewertet.
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 | Eine
friedliche Welt errichten - erstrebenswertes Ziel oder hoffnungslose
Utopie?
Unter diesem Titel organisierte die erst vor knapp zwei Jahren gegründete
Interreligiöse und Internationale Föderation für Weltfrieden e.V. (IIFWF)
am 14. Juni ein Ein-Tages-Seminar im Hotel Holiday Inn in Berlin. Karl
Meier, 1. Vorsitzender der IIFWF, sprach sich in seiner Begrüßungsrede
für eine Stärkung der Vereinten Nationen als weltweites Instrument für
Friedensarbeit aus. Nach der Pause, gab es zwei Berichte von Ludwig
Scharnreithner (Stuttgart) und Gernod Kresse (Berlin) über lokal
organisierte, interreligiöse Arbeitskreise. -
Unter der Überschrift "Wie trägt Religion zum Weltfrieden
bei?" sprachen am Nachmittag Surinder S. Kalsi, Vorsitzender der
Berliner Sikh Gemeinde, Gudrun Geiger von der spirituellen Vereinigung
Brahma Kumaris, der ev. Theologe Prof. Dr. Jürgen Redhardt und Amir
Mohammed Herzog, Gründer und Vorsitzender der Islamischen Gemeinde
deutschsprachiger Muslime und Freunde des Islam Berlin e.V. -
Nach einer Präsentation über "Internationale Aktivitäten der
IIFWF am Beispiel Koreas und des Mittleren Ostens" von Fritz
Piepenburg bekamen 15 der insgesamt 50 Teilnehmer ihre
Ernennungsurkunde zum Friedensbotschafter ausgehändigt. Einen ausführlicher
Bericht über die Konferenz gibt es auf der Homepage
der IIFWF. |
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Die am Ende der Konferenz neu ernannten Friedensbotschafter
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Juden,
Christen und Muslime unterzeichnen die Jerusalem-Erklärung
In Israel angekommen begaben sich die
Pastoren (siehe vorhergehenden Bericht) auf die Spuren des
historischen Jesus. Auf dem Programm standen das Tote Meer, der See
Genezareth, der Garten Getsemaneh und andere historische Stätte. Am
Berg der Seligpreisungen wurden Jesu Worte aus der Bergpredigt laut
gelesen. -
Besonders stark fühlten die Teilnehmer die Anwesenheit und geistige Führung
Jesu im Kerkergewölbe der Petruskirche in Gallicantu. Dort stand das
Haus des Hohenpriesters Kaiphas, in dessen Kerker Jesus zum ersten Mal
verhört wurde. -
Höhepunkt der Pilgerfahrt war eine Tageskonferenz im Hyatt Regency
Hotel von Jerusalem am 18.05., zu dem höchste jüdische und
muslimische Würdenträger geladen waren. Trotz äußerst widriger
Umstände - ein palästinensischer Selbstmordattentäter hatte sich am
selben Morgen in der Nähe des Hotels in die Luft gesprengt und sieben
Israelis mit in den Tod gerissen; eine radikale Gruppe extremistischer
Juden versuchte dreimal in das Hotel einzudringen und die Konferenz zu
sprengen - kamen alle geladenen Gäste, 131 Repräsentanten des
Christentums, über 120 des Judentums und 10 des Islams. Der
israelische Friedensbotschafter Dr. Glaubach eröffnete die Konferenz.
Die Eröffnungsrunde stand unter dem Titel "Vergebung, Liebe und
Versöhnung". Erzbischof Stallings aus den USA erläuterte, dass
Christen die wahre Bedeutung des Kreuzes nie richtig verstanden haben.
Deshalb haben die Geistlichen die Kreuze in ihren Kirchen abgenommen
und sind nach Jerusalem gekommen, um sich mit dem Judentum als "älterem
Bruder" auszusöhnen. Christen müssten für ihre Rolle in der
langen und schmerzhaften Geschichte des Antisemitismus bereuen, die im
Holocaust ihren Höhepunkt erreichte. Gleichzeitig erklärte er den
anwesenden Rabbinern, dass Jesus von seinem eigenen Volk angenommen
und geliebt werden wollte, und dass er von Gott auf Erden gesandt
wurde, um das Himmelreich auf Erden zu errichten. -
Dr. Andrew Wilson, ACLC Mitglied mit jüdischem Hintergrund,
analysierte in der zweiten Gesprächsrunde die Gründe, warum Jesus in
seiner Zeit auf so viel Unverständnis und Ablehnung stieß. Vertreter
aller drei abrahamitischen Religionen sollten in der Lage sein, Jesus
als ihren Bruder in Liebe zu umarmen, nur so könne der tiefe Konflikt
zwischen den drei Bruderreligionen überwunden werden. Gleichzeitig
kritisierte er das Unvermögen des Christentums, seine eigenen jüdischen
Wurzeln in angemessener Weise zu würdigen und zu schätzen. -
Erzbischof Stallings lud dann den ranghöchsten Rabbiner zur
gemeinsamen Unterzeichnung der Jerusalem
Erklärung ein. Nachdem sich der Rabbiner den Inhalt von
Friedensbotschafter Dr. Shalev auf hebräisch genau hatte erklären
lassen, sagte er, er würde unterschreiben, wenn auch sein
muslimischer Bruder, der Imam, unterschreiben würde. Daraufhin stand
der Imam ohne zu zögern auf und alle drei, als Vertreter des
Judentums, Christentums und des Islam, unterschrieben die
Jerusalem-Erklärung, gefolgt von allen anderen Teilnehmern der
Konferenz. -
Während
des Abschiedsbanketts stellte ein Rabbiner einen jüdischen Vater vor,
dessen 19-jähriger Sohn durch ein Selbstmordattentat tödlich
verletzt worden war. Der behandelnde Arzt machte den ungewöhnlichen
Vorschlag, einige der noch intakten Organe seines Sohnes einem
8-jährigen
palästinensischen Mädchen zu geben, die diese dringend benötigte.
Nach Rücksprache mit seinem Rabbiner und Gebet willigte der Vater
ein. - Rev. Jenkins, Vorstandsmitglied der ACLC, zitierte eine Passage
der Heiligen Schrift, die besagt, dass eines Tages Fremde nach
Jerusalem kommen und sich an den Röcken der Rabbiner
"festhalten" würden. Als er den ranghöchsten Rabbiner
direkt fragte, ob er sich an dessen Rock festhalten könne, um die
alten Schriften besser zu verstehen, hielt dieser seinen Rock hoch,
den dann Rev. Jenkins mit seinen Händen festhielt. Alle Teilnehmer
waren tief bewegt durch diese symbolischen Gesten. - Ein anderer
Rabbiner kam auf das Podium und erklärte, dass er jetzt Rabbi Jesus
verstehen könne und ihn in seiner eigenen Heimat willkommen heiße. -
Die Teilnehmer blieben noch lange nach dem offiziellen Ende der
Konferenz im Hotel, als ob sie diesen seltenen Moment brüderlicher
Gemeinschaft nicht zu Ende gehen lassen wollten.
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Rev. und Frau
Moon unterzeichnen die Jerusalem-Erklärung in New York nach der Rückkehr
der Pastoren
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Zwischenstopp
der ACLC-Pilgerfahrt in Rom
Auf ihrem
Weg nach Jerusalem machten die Pastoren und Kirchenleiter aus den
Vereinigten Staaten am 16.05. einen Zwischenstopp in Rom und begaben
sich auf die Spuren der Gründer der Christenheit. Besonders
beeindruckend für die Teilnehmer war der Besuch des Circus Maximus
und anderer Örtlichkeiten, wo viele frühe Christen wegen ihrer
Religionszugehörigkeit einen grausamen Tod fanden. Während eines
Gebetstreffens in der Gefängniszelle im Forum Romanum, in der Petrus
und Paulus nacheinander gefangen gehalten worden waren, konnten sich
die Teilnehmer tief in die schwierige Situation der Gründerväter des
Christentums hineinversetzen und diese Erfahrung mit ihrer eigenen
Mission in den Vereinigten Staaten, dem "Römischen Reich"
unseres Zeitalters, verbinden. - Andere Besucherziele waren der
Vatikan und berühmte Kirchen und Monumente aus der christlichen
Geschichte Roms. Die American Clergy Leadership Conference (ACLC),
ein von Rev. Moon initiierter Zusammenschluss
von Geistlichen und religiösen Leitern, ist der Veranstalter dieser
Pilgerfahrt.
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Die
Pastorengruppe in Rom
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Christliche
Gemeinden in den USA tauschen Kreuz gegen Krone ein
Nach einem Bericht von Rev. Michael Jenkins,
Präsident der Family Federation for World Peace-USA und
Vorstandsmitglied der American Clergy Leadership Conference (ACLC),
beteiligten sich während der Osterfeiertage 220 Pastoren in 56
Gottesdiensten an der Aktion "Trade Your Cross for a Crown"
(nach 1. Petrus 5:4 "So werdet ihr, wenn erscheinen wird der
Erzhirte, die unvergängliche Krone der Herrlichkeit empfangen")
und nahmen die Kreuze in ihren Kirchen ab. In einer am Karfreitag
einberufenen Pressekonferenz
erklärte Bischof Floyd Nelson, Pastor der Lively Stone Gemeinde und
ebenfalls Vorstandsmitglied der ACLC die Gründe für diese Aktion:
"Jesus befindet sich nicht mehr am Kreuz, er ist auferstanden und
der auferstandene Christus ist unsere Hoffnung für ein Leben in
Frieden. Sein Sieg war, dass er den Schmerz und das Leid des Kreuzes
überwunden hat." - Erzbischof George Stallings, Gründer und
geistlicher Leiter des Imani Tempels fügte hinzu: "Die frühen
Christen gebrauchten das Zeichen des Fisches, weil die ersten
Buchstaben der griechischen Bezeichnung, Jesus Christus, Gottes Sohn
und Erlöser, das Wort ICHTHOS ergeben, das griechische Wort für
Fisch. Das Kreuz war natürlich ein heidnisches Symbol, das von den Römern
zur Bestrafung von Kapitalverbrechern verwendet wurde. Kaiser
Konstantin hatte eine Vision, dass er unter dem Zeichen des Kreuzes
siegen werde und so malten die Krieger das Zeichen des Kreuzes auf
ihre Schilde. Er machte per Erlass Rom christlich und von dieser Zeit
an wurde das Kreuz zum Symbol für Eroberung und der
Zwangschristianisierung ... All das geschah im Zeichen des Kreuzes. Für
Muslime, Juden, Buddhisten und viele andere ist das Kreuz ein Symbol für
Intoleranz und Unterdrückung, nicht eines der Vergebung." - Wie
weiter auf der Pressekonferenz berichtet wurde, planen 120 Geistliche
der ACLC im Mai eine Reise nach Israel, um dort an einem Versöhnungstreffen
mit islamischen und jüdischen Leitern teilzunehmen. "Wir sind
alle Kinder Abrahams" bemerkte dazu Rev. Jesse Edwards, Pastor in
Philadelphia. "Für Juden und Muslime ist das Kreuz ein Zeichen für
christliche Intoleranz und Hass in der Vergangenheit. Jesus lehrte,
dass der, welcher der Größte unter euch sein möchte, der Diener
aller sein sollte. Die beste Art, sich des Opfertodes Jesu zu
erinnern, ist, Jesu Lebenshaltung anderen gegenüber zu praktizieren,
nicht sich in Symbolen und Zeichen zu verlieren." - Mehr Berichte
auf der homepage der Family
Federation for World Peace - USA.
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Erzbischof Dr.
Angel M. Torres vom Pentecostal Family Center und Rev. Dr. Edward
Chambers der First Presbyterian Church of Willimsbridge in der Bronx,
NY, beim Herabnehmen eines großen hölzernen Kreuzes
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Menschenrechtsreport
des US-Außenministeriums rügt Umgang der Bundesregierung mit religiösen
Minderheiten im eigenen Land
Der Ende März
von Col. Powell vorgestellte Menschenrechtsreport
2002 des US-Außenministeriums hat auch am Verhalten der
Bundesregierung einiges auszusetzen. Der Bericht stellt fest, dass das
Grundgesetz zwar Glaubens- und Religionsfreiheit garantiere, aber
dennoch gegen religiöse Minderheiten diskriminiert werde. Als ein
Beispiel dafür wird das seit 1995 bestehende Einreiseverbot in die
Bundesrepublik für Rev. und Frau Moon, dem Gründerehepaar der
Vereinigungskirche, ausdrücklich erwähnt. Weiterhin wird angeführt,
dass die Bundesregierung das Gründerehepaar auf die sogenannte
Schengener Liste gesetzt hat und damit effektiv seine Einreise in fast
alle Länder der EU blockiert.
Siehe
auch: Unterstellungen
und unbewiesene Anschuldigungen - Hintergründe zum Einreiseverbot für
Rev. und Frau Moon
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Verfassungsrechtler rügt CD-Rom über "Religionsgemeinschaften"
In einem ausführlichen Rechtsgutachten
vom März 2003 kritisiert der Verfassungsrechtler Prof. Dr. Christian
Brünner in scharfer Form eine vom Land Oberösterreich herausgegebene
CD-ROM mit dem Titel "Auf der Suche nach dem Sinn". Die von
Kirchenmännern der Diözese Linz zusammengestellte CD enthält
Darstellungen von über 350 Kirchen und Religionsgemeinschaften und
ist u.a. für den Einsatz an Schulen vorgesehen. Peter Zöhrer,
Sprecher des Forums für Religionsfreiheit (FOREF) bezeichnet die
Darstellungen der Religionsgemeinschaften als pauschal, irreführend,
in vielen Teilen unbegründet, sowie bevormundend und verhetzend. Dr.
Brünner sieht in der diffamierenden, diskriminierenden und verfälschenden
Darstellung von religiösen Gemeinschaften eine direkte Verletzung des
Grundrechts auf Religions- und Gewissensfreiheit und des staatlichen
Neutralitätsgebots. Als besonders problematisch empfindet Brünner
die enge Zusammenarbeit zwischen der Landesregierung und der Diözese
Linz in der Beurteilung anderer Religions- und Glaubensgemeinschaften.
Dabei, so Brünner, ist davon auszugehen, dass die Diözese von der
Landesregierung für ihren Beitrag zur CD-ROM auch finanzielle
Zuwendungen erhalten hat. -
Ernö Lazarovits, Mitglied des Ungarischen Zentralrats der Juden und
des Internationalen Christlich-Jüdischen Raters, selbst Holocaust-Überlebender
des Konzentrationslagers von Mauthausen und Träger des Großen
Deutschen Bundesverdienstkreuzes, sprach sich auf einer
Pressekonferenz, in der das Gutachten der Öffentlichkeit vorgestellt
wurde, gegen religiöse Diskriminierung in jeglicher Form aus:
"Mit großer Beunruhigung muss ich daher feststellen, dass mit
der von der Katholischen Kirche und dem Land Oberösterreich
herausgegebenen CD-ROM eine Behandlung von Andersgläubigen
praktiziert wird, die man im Ansatz als kollektives Schlechtmachen
bezeichnen kann, so wie man uns seinerzeit den 'Judenstern' umhängte."
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Mitglieder
der Vereinigungskirche in Korea gründen "Familienpartei für
Universellen Frieden und Vereinigung"
Über 2000
geladene Gäste nahmen am 10. März in der Little Angels Schule
an den Gründungsfeierlichkeiten einer neuen Partei mit Namen
"Familienpartei für Universellen Frieden und Vereinigung"
teil. Ein Parteikommittee wählte Dr. Chung-Hwang Kwak als ersten
Vorsitzenden. Nach den Worten des frischgewählten Vorsitzenden wird
sich die Partei in erster Linie für die Wiedervereinigung von Nord-
und Südkorea einsetzen: "Wir werden uns verschiedenen Themen
widmen, die für unsere Nation relevant sind, wie globale Sicherheit,
die Herausforderungen unserer Zeit an Moral und Ethik, die Thematik
des Umweltschutzes und der AIDS Prävention." Dr. Kwak betonte,
dass die "Familienpartei" (kor. Kadschong Dang) für
alle Bürger offen steht, die sich mit ihrer Aufgabenstellung und
Zielsetzung identifizieren können. Bis jetzt, nach den Worten des
Vorsitzenden, gibt es noch keine Pläne, Kandidaten für die
Parlamentswahlen im nächsten Jahr aufzustellen.
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Gründungsveranstaltung
für die neue "Familienpartei" in Seoul, Korea
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Eine
neue Kultur des Friedens, die über ein bloßes Nebeneinander-Leben
hinausgeht - Friedensinitiative für den Mittleren Osten
Politiker, Akademiker und religiöse Führerpersönlichkeiten
aus über 40 Nationen nahmen an einer fünf-tägigen Konferenz,
organisiert von der Interreligious and International Federation for
World Peace (IIFWP) in Washington DC Ende Februar teil. Das
Treffen stand unter dem Titel "Middle East Peace Initiative -
Beyond Co-Existence Toward a New Culture of Peace". Gleich am
zweiten Tag wurde eine ausgewählte Delegation der Teilnehmer von
Senator Richard Lugar, US Senate Foreign Relations Committee, zu einem
Mittagessen in Capitol Hill empfangen. Teilnehmr dieses Empfangs waren
u.a. Abdurrahman Wahid, ehem. Präsident von Indonesien, Abd-Elaziz
Hegazy, ehem. Ministerpräsident von Ägypten, Rabbi Itzhak Bar-Dea
des Rabbinats Ramat Gan in Israel und Dan Tichon, ehem. Vorsitzender
des israelischen Parlaments, dem Knesset. - Dr. Chung Hwan Kwak,
internationaler Präsident der IIFWP, bemerkte in seiner Ansprache,
dass die Organisation vorher viele gutgemeinte Warnungen erhalten
habe, weil die emotionale Atmosphäre bezüglich Mittlerer Osten so
angeheizt sei: "Feindschaft und Konflikt zwischen Juden, Christen
und Muslimen ist ein großer Skandal ... der einen Frieden unmöglich
macht ... Wenn wir nur an unseren eigenen Vorteil denken, oder nur
einen Vorteil für unsere eigene Religion oder Kultur gewinnen wollen,
verhalten wir uns nicht wie führende Persönlichkeiten auf einer
Weltebene. Wir repräsentieren dann eine engstirnige Haltung, die
weder Gott gefällt, noch uns helfen kann, Lösungen für die
kritischen Probleme unserer Zeit zu finden." - Rev. Moon sprach während
der letzten Sitzung und regte die Teilnehmer mit pointierten Fragen
zum Nachdenken an. Einen
ausführlicher Bericht über die Konferenz veröffentlichte die
IIFWP auf ihrer homepage.
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Jüdische und
muslimische Gelehrte in seltener Eintracht beim Treffen in Washington
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Der
Bundesgerichtshof zur Sorgfaltspflicht eines kirchlichen
Sektenbeauftragten bei seiner Öffentlichkeitsarbeit
Die beiden
Amtskirchen dürfen nur dann vor "Psychosekten" warnen, wenn
sie ihren Vorwurf zuvor sorgfältig geprüft haben. Nach einem aktuellen
Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) in Karlsruhe haben die
katholische und evangelische Kirche Einfluss in Staat und
Gesellschaft. Deshalb müssen sie bei "amtlichen" Äußerungen
über angebliche Sektenaktivitäten in noch stärkerem Umfang als der
Normalbürger das Persönlichkeitsrecht der Betroffenen und die
Konsequenzen für deren wirtschaftliche Existenz beachten. Der BGH hat
damit "die grundsätzliche Einstandspflicht der öffentlich-rechtlich
verfassten Religionsgemeinschaften für schuldhafte Pflichtverletzung
ihrer Bediensteten bei ihrem Wirken im gesellschaftlichen Raum unter
dem Gesichtspunkt der Amtshaftung (§ 839 BGB i.V.m. Art. 34 GG)"
bestätigt.
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Rev.
und Frau Moon feiern ihren 83. bzw. 60. Geburtstag
Am 6. Februar feierten Rev. und Frau Moon in
der überfüllten Chamshil Sporthalle in Seoul mit über 20.000
Teilnehmern ihren 83. bzw. 60. Geburtstag. Beide Eheleute sind am
gleichen Tag geboren. Der 60. Geburtstag von Frau Moon wurde besonders
gewürdigt mit einem von der koreanischen Jugend extra dafür
komponierten Musical "True Mother". Unter den Gratulanten
waren Lech Walesa aus Polen und Pele aus Brasilien. Glückwunschtelegramme
kamen von Kim Dae Jung, Präsident der Republik Korea, und Dennis
Hastert, Sprecher des Hauses in den USA. In seiner Rede mit Titel "Gottes
Wahre Liebe und eine befreite Beziehung zwischen Himmel, Erde und der
Menschheit" erinnerte Rev. Moon an seinen lebenslangen
Einsatz für Einheit unter den Religionen als Voraussetzung für die
Verwirklichung des Weltfriedens. Ihn bei dieser Aufgabe tatkräftig zu
unterstüzten, so Rev. Moon, wäre das beste Geburtstagsgeschenk, das
man ihm machen könnte.
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Geburtstagsfeier
in der Chamshil Sporthalle in Seoul, Korea
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Feierliche
Einweihung des Chungshim Klinikums in ChongPyong, Korea
Im Beisein
von sechs Kongressabgeordneten und hohen Vertretern des
Gesundheitsministeriums der Republik Korea fand am 5. Februar die
Einweihung des Chungshim Klinikums statt. Der Bau des 10 Stockwerke
hohen Gebäudes begann im Herbst 2000 und fand erst vor wenigen Wochen
seinen Abschluss. Frau Hak Ja Han Moon, die den Vorsitz des
Verwaltungsrates einnehmen wird, gab in ihrer Ansprache zu bedenken,
dass nach Gottes ursprünglichem Plan Seine Kinder geistig und körperlich
vollkommen gesund sein sollten: "Ein Hospital ist wie eine
Mutter. Es sollte sich um seine Patienten genauso kümmern, wie eine
Mutter sich um ihre Kinder kümmert." - Das Klinikum ist eine
einzigartige Kombination aus westlich und östlich geprägter Medizin.
Es beherbergt sieben Abteilungen der klassischen westlichen Medizin
und drei der östlichen Medizin.
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Das Chungshim
Klinikum in ChongPyong
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 | Weltgipfeltreffen
tagt vom 4. bis 7. Februar in Seoul
Über 100 ehemalige Spitzenpolitiker aus
aller Welt versammelten sich am 4. Februar im Lotte Hotel in Seoul zu
einer Konferenz mit den Titel "Leadership and Governance".
Sprecher der Eröffnungsveranstaltung waren Lech Walesa, ehem. Präsident
von Polen und Noblepreisträger, Frau Betty Williams aus Nord-Irland,
ebenfalls Nobelpreisträger, Abdurrahman Wahid, ehem. Präsident von
Indonseien und Allan Kemakaze, Ministerpräsident der Solomon Inseln.
In seiner Gründerrede mit Titel "Gottes
Vaterland und das Zeitalter des Königtums in Chon-il Guk"
rief Rev. Moon alle Teilnehmer auf, Jesu Worte, nämlich zuerst nach
Gottes Königreich und Seiner Gerechtigkeit zu streben, gerade auch in
der heutigen Zeit sehr ernst zu nehmen. Die nachmittäglichen Gesprächsrunden
hatten die Situation von Nord- und Südkorea, sowie die Lage im
Mittleren Osten zum Gesprächsthema. In seiner Rede anlässlich des
Abschiedsbanketts "Lasst
uns gemeinsam eine Welt des Friedens errichten" ermutigte
Rev. Moon alle politisch und religiös Verantwortlichen, bei der
Errichtung einer Welt des Friedens eine aktive Rolle zu spielen: "Aber
Gläubige aller Religionen sollten zuerst drei mögliche Schwachpunkte
kennen und überwinden: Erstens ihre Neigung, zu sehr
jenseitsorientiert und zu wenig realistisch zu sein; zweitens die
Gefahr engstirnig und kleingeistig zu werden, und drittens die Möglichkeit,
dass ihr Glaube fanatische Züge annimmt. " |
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Eröffnungsveranstaltung
des Weltgipfeltreffens in Seoul
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