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Alle aktuellen Informationen über Erzbischof Milingo sind
zu finden unter www.erzbischofmilingo.de
Maria Sung akzeptiert die Entscheidung ihres Ehemannes
Maria Sung Milingo, Ehefrau von Erzbischof Milingo, gab nach einem lang
erwarteten persönlichen Treffen mit dem Erzbischof bekannt, dass sie seine
Entscheidung für ein getrenntes Leben akzeptiere. "Wegen meiner großen
Liebe für meinen Ehemann respektiere ich seine Entscheidung, mich zu verlassen.
Aber das ändert nichts an den Gefühlen (für ihn) in meinem Herzen",
sagte Maria nach einem 3-stündigen Treffen im Angelo Hotel in Rom am 29.
August.
Rev. Phillip Schanker, Pressesprecher für die Vereinigungskirche in Rom,
bezeichnete das Treffen als "großartig". "Beide brachten ihre
große Liebe füreinander zum Ausdruck. Wir haben alle viel davon gelernt. Alle
Anwesenden waren zu Tränen gerührt." - Gleichzeitig gab Maria Sung
bekannt, dass sie ihren Hungerstreik beenden und in die Vereinigten Staaten zurückkehren
werde. -
Siehe dazu auch abschließende Stellungnahme der
Vereinigungskirche und einen Bericht des Vatikan Korrespondenten John L.
Allen "The
archbishop's wife speaks for herself" in der katholischen Zeitschrift National
Catholic Reporter - The Word from Rome.
Ehefrau von Erzbischof Milingo beginnt Hungerstreik
Wie angekündigt begann Maria Sung Milingo am Dienstag den 14. 08.
einen unbefristeten Hungerstreik. In einer neuen
Presseerklärung beteuerte sie: "Seit er allein in den Vatikan
gegangen ist, rief er mich nur ein einziges Mal an - am Mittwoch
vergangene Woche. Er sagte, dass er sich in großen Schwierigkeiten
befinde und nicht frei sprechen könne. Er versprach mir, mich nochmals
anzurufen. Seither hörte ich aus seinem Munde nicht mehr als Sie auch gehört
haben: Dass er über unsere Zukunft nicht ohne mich entscheiden werde,
dass die Kirche meine Menschenrechte respektieren müsse, und dass er mit
mir sprechen wolle. Aber bis jetzt ist nichts von dem eingetroffen. Sie
haben meinen Mann nicht mit mir sprechen lassen, damit wir unsere
Entscheidungen gemeinsam treffen können. Sie haben meine Rechte ihn als
Ehefrau zu treffen nicht respektiert." - Jeden morgen um 6:00 Uhr
geht sie zum Petersdom, um dort für ihren Mann zu beten. Von dem Brief,
den der Vatikan vom Erzbischof erhalten haben will, und in dem er sich
angeblich von seiner Ehefrau lossagt, hält sie nicht viel. Warum, so
Maria Sung, läßt man ihren Ehemann nicht selbst reden und macht ein
Geheimnis aus seinem Aufenthalt? - Maria Milingo hat angekündigt,
es bestünde die Möglichkeit, dass sie bereits schwanger sei. Einem
Schwangerschaftstest will sie zusammen mit ihrem Ehemann machen.
ACLC unterstützt Erzbischof Milingo
Mittlerweile haben sich auch US
Pastoren der American
Clergy Leadership Conference, einer Organisation von rund 12.000
Pastoren und Geistlichen, die Rev. Moons Redetour "We will
stand" aktiv unterstützten, besorgt über die Situation geäußert.
"Als Geistliche zahlreicher Glaubensgemeinschaften, die vor der römisch
katholischen Kirche größte Achtung und höchsten Respekt empfinden, sind
wir tief besorgt um Erzbischof Milingo, der scheinbar nicht die Möglichkeit
hat seinen Willen, seine Wünsche und seine Befindlichkeit der Welt
mitzuteilen. Sein Schweigen lässt die Möglichkeit offen, dass er gegen
seinen Willen festgehalten wird."
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Wird Erzbischof Milingo vom Vatikan gegen seinen Willen festgehalten?
Maria Sung
Milingo, Ehefrau von Erzbischof Emmanuel Milingo, hat sich in einer
Presseerklärung in Rom am 11.08. mit ihrer Sorge, ihr Ehemann könnte vom
Vatikan gegen seinen Willen festgehalten werden, an die Öffentlichkeit
gewandt. In einer von Tränen unterbrochenen Verlautbarung beteuert sie,
dass ihr Ehemann sie niemals ohne ein Wort der Rücksprache freiwillig
verlassen würde. Sie drohte mit einem unbefristeten Hungerstreik, falls
sie nicht innerhalb der nächsten drei Tage mit ihrem Mann persönlich
sprechen könne.-
Tatsächlich war das letzte, was man vom Erzbischof hörte, eine Aussage,
dass er sich auf jeden Fall mit seiner Frau absprechen werde, egal wie
seine endgültige Entscheidung ausfallen würde. Statt einer Presseerklärung
des Erzbischofs, die für den 10. August von einem Sprecher des Vatikans,
Mauricio Bisantis, angekündigt war, wurde lediglich gemeldet, der
Erzbischof wolle sich für zwei oder drei Wochen zurückziehen und mit
niemandem in Kontakt treten. -
Phillip
Shanker, Vizepräsident der Vereinigungsbewegung in den USA, der das
Ehepaar auf seiner Reise nach Rom begleitete, hatte zuvor in einer eigenen
Presseerklärung Aussagen Bisantis, wonach er Erzbischof Milingo aus
"den Händen der Sekte befreit habe", als "falsch, unfair
und irreführend" bezeichnet.
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Erzbischof Emmanuel Milingo antwortet auf das Ultimatum Kardinal
Ratzingers
Joseph Ratzinger, Präfekt der Glaubenskongregation der katholischen
Kirche, hat Erzbischof Milingo aufgefordert, bis zum 20. August seine
neuvermählte Frau Maria Sung zu verlassen, oder mit sofortiger Wirkung
exkommuniziert zu werden. Auf einer Pressekonferenz beteuerte der
Erzbischof, dass er sich nicht unter Druck setzen lassen werde. In seinem Antwortschreiben
betont der Erzbischof, dass er sich nach wie vor zur katholischen Kirche
gehörig fühle, den Rosenkranz bete und jeden Tag die heilige Messe lese.
Er habe nach seiner Eheschließung drei Briefe an den Heiligen Vater
geschrieben, die aber ihren Adressaten anscheinend nie erreicht hätten.
Der Erzbischof beteuert wiederum, dass seine Heirat nicht bedeute, er sei
der Vereinigungskirche beigetreten. Rev. und Frau Moon hätten die
besondere von Gott gegebene Mission, heilige Ehen zu stiften. Ihm selbst
sei durch Rev. und Frau Moon die Bedeutung der Ehe verständlich gemacht
worden, was zu einer Vertiefung seines katholischen Glaubens geführt
habe. - In seiner Antwort reflektiert Bischof Milingo auch über seinen
eigenen Werdegang in der katholischen Kirche und beleuchtet historische
Spannungen zwischen europäisch und afrikanisch verstandener Religiosität. |
Erzbischof Milingo veröffentlicht seinen Brief an
den Papst
Dieser persönliche Brief ist einer
von mehreren, die Erzbischof Milingo in den vergangenen 40 Tagen an den
Vatikan übermittelte. Diese wurden in Briefform (direkt an das Büro des
Heiligen Vaters), per Fax (an das Staatssekretariat und an die
Pressestelle im Vatikan) und mittels persönlicher Boten aus den Reihen
der Freunde und Mitarbeiter des Erzbischofs in Rom überbracht. Auf keinen
der Briefe erhielt der Erzbischof je eine Antwort, obwohl er seine
Faxnummern, Telefonnummern und seine Adresse bekannt gegeben hatte. In der
Zwischenzeit wurden jene, die den Erzbischofs unterstützten, intensiv
bearbeitet und es wurde ihnen der Kontakt zu ihm untersagt. Alle Versuche
seitens des Erzbischofs seine ehemaligen Gemeinden zu ermuntern und auf
deren Bedenken und Fragen zu antworten, wurden abgeblockt oder mit einer
Androhung von Sanktionen behindert. Alle Bemühungen beim Hl. Vater eine
Audienz zu bekommen wurden ignoriert.
Nun aber veröffentlichte der Vatikan, ungeachtet der Zusicherung des
Sprechers Joaquin Navarro-Valls, den Erzbischof zuerst persönlich zu
informieren (ZENIT, 28. Mai 2001) ein Ultimatum und erklärte, dass der
Vatikan nicht wisse, wie er Erzbischof Milingo erreichen könne. Es ist
offensichtlich, dass hier die Medien weiterhin benutzt werden, den
Erzbischof zu diskreditieren und zu missinterpretieren und sich auf diese
Weise die Unterstützung der Öffentlichkeit zu holen. Monsignore Milingo
kann sich nicht einmal sicher sein, ob der Heilige Vater seine Briefe überhaupt
zu Gesicht bekommen hat.
Das ist der einzige Grund dafür, dass sich seine Exzellenz entschloss,
diesen privaten Brief, den der Vatikan unter Verschwiegenheit erhalten
hat, nun zu veröffentlichen. Mit einer Entschuldigung an den Heiligen
Vater gibt der Erzbischof Ihnen den Inhalt des Briefes bekannt. Der
Erzbischof wird nach seiner Rückkehr aus Korea, wo er die Familie seiner
Frau besucht und Vorbereitungen für ihr gemeinsames Leben in der Zukunft
trifft, in den Vereinigten Staaten in einigen Tagen für Interviews zur
Verfügung stehen.
Hier der Wortlaut des Briefes:
10. Juni 2001
An Seine Heiligkeit Papst Johannes Paul II
Heiliger Stuhl
Vatikan Stadt
Eure Heiligkeit,
Ich würdige alle Ihre Bemühungen und Versuche mich am 25. und 26. Mai,
knapp vor meiner interreligiösen Ehesegnung in New York zu kontaktieren.
Ich weiß, dass die Handlungen meinerseits sowohl überraschen als auch
schwer zu verstehen sind, aber ich versichere Ihnen meine unsterbliche
Liebe zur katholischen Kirche und dass ich aus tiefstem Glauben an Jesus
heraus handle. Ich bete um Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung, da
ich alles unternehme, einen Weg der Versöhnung und der Einheit mit der
Kirche, die ich liebe, zu finden. Bitte seien Sie sich des Folgenden
gewiss:
1. Die Behauptung, dass ich gehirngewachen, kontrolliert oder von bösen
Geistern, die ich immer bekämpft habe, besessen sei ist absoluter Unsinn.
Solch alberne Anschuldigungen sind bloß dazu angetan, zwei Ziele zu
erreichen: Erstens mich (und damit auch den Auftrag, den Gott mir gegeben
hat) in Misskredit zu bringen und zweitens sich vor den Themen, die ich
anschneide und den Fragen, die ich aufwerfe, zu drücken. Seit 1973, als
Gott mich rief, Seinen Auftrag, den Er Seinen Aposteln in Luk 9:1-2
erteilte, zu erfüllen, wurde ich kritisiert, skandalisiert, überprüft,
ins Exil geschickt, entfremdet und in meiner Mutter Kirche wie ein Außenseiter
und Narr behandelt. Die Phänomene, die stattfanden, wenn ich die
"Messe" las (Phänomene, die ich weder herbeisehnte noch erklären
kann) führten dazu, dass ich boykottiert und abgeschoben wurde. Priester,
die mit mir die Messe zelebriert haben, wurden bestraft. All die Zeit
hindurch aber ist Gott bei mir geblieben, die Menschen riefen weiterhin
nach mir, und die Kirche hat mich gebunden und geknebelt. Soll ich das
stillschweigend hinnehmen? Muss ich Gottes Ruf verwerfen und in mein Dorf
zurückgehen? Es ist doch eine Ironie, dass ich, nach all den Jahren, in
denen man versucht hat, mich zu unterdrücken und zu verstecken, um mich für
die Kirche unbrauchbar zu machen, jetzt doch sehr gebraucht werde.
2. Mein Entschluss zu heiraten ist nicht, wie manche zu verstehen gaben,
auf Lüsternheit zurückzuführen. Mit meinen 71 Jahren ist der sexuelle
Stimulus am Tiefstpunkt angelangt. Es ist unrecht und falsch, mich, wie
das manche Medien getan haben, mit Geistlichen zu vergleichen, die
vergewaltigt, genötigt oder sich einfach verliebt haben. Ich heirate für
Gott, bewegt von der tiefen Sehnsucht Reinheit und Ehrlichkeit in den
Glauben einzubringen, indem ich mich den gravierendsten Sünden, die die
katholische Kirche verwundet und geschwächt haben, stelle. Wenn Reverend
Moon mich beeinflusst hat, so nur darin, dass er mir half, die heilige und
erlösende Rolle von Ehe und Familie und ihre Notwendigkeit für die
Heilung der Gesellschaft bewusst zu machen. Heute haben ca. 80% der Fälle,
die vor dem Tribunal in Rom abgehandelt werden, mit zerbrochenen Familien
zu tun. Ich kann der Kirche viel Gutes tun, indem ich diesen Dienst in den
Vordergrund stelle. Aus diesem Grund agierte ich nicht heimlich und im
Dunkeln, sondern öffentlich vor den Augen Gottes und der Welt. Sexualität
und Spiritualität, die in der Kirchentradition so lange getrennt waren, müssen
versöhnt werden. Mein vor Gott gegebenes Treuegelöbnis an meine Frau ist
nicht ein Schritt vom Zölibat rückwärts, sondern ein Schritt höher
hinauf.
3. Ich habe nichts getan meine Einheit mit der Kirche und ihren Bischöfen
aufzuheben. Mein Zölibatsversprechen ist nach wie vor aufrecht und wird
es solange bleiben, bis ich die 40 Tage der Reinigung und des Opferns vor
dem Vollzug der Ehe vollendet habe. Meine Partnerin und ich durchleben den
Zustand Adams und Evas als Bruder und Schwester, wir weihen unsere Einheit
dem Werk und der Herrlichkeit Gottes und meine Partnerin lernt in dieser
Zeit vieles über meinen Glauben. Zugleich leisten wir auch Sühne für
unsere eigenen in der Vergangenheit begangenen Sünden. Ich bete für den
Heiligen Vater täglich den Rosenkranz und erlebe weiterhin die Gegenwart
Jesu in der heiligen Eucharistie. Was den kanonischen Ablauf der
Ehesegnung betrifft, bei der in symbolischer Form Wein und Wasser
verwendet und die Ehegelübde abgelegt wurden, unterscheidet sich hier
nichts wesentlich davon, wie Verehelichungen überall auf der Welt
abgehalten werden, die später von der Kirche kanonisiert werden können,
wie das bei meinen Eltern der Fall war. Ich hoffte einen Weg gefunden zu
haben, die Kirche zu stärken und nicht zu schwächen, sie zu erneuern und
zu kräftigen und nicht den Glauben zu verwirren.
Im Lichte dieser Tatsachen bin ich entschlossen, wenn überhaupt möglich,
den Weg zu finden, innerhalb der Grenzen der katholischen Kirche zu
arbeiten. Ich habe zwei Anliegen an Ihre Heiligkeit:
1. Seiner Eminenz Kardinal Egan oder den Botschafter des Vatikans in den
Vereinten Nationen zu beauftragen meine Ehesituation an den katholischen
Ritus anzugleichen und mich des Zölibates zu entheben. Es ist auch meine
persönliche Überzeugung, dass ich während dieser 40 Tage in dieser
Angelegenheit noch vielen Prüfungen unterzogen werde.
2. Ich bekomme zahlreiche Einladungen von größeren Kirchen und
Organisationen, die meine Position in der Kirche in Ehren halten. Ich
werde als ein führender Erzbischof der katholischen Kirche empfangen, der
sowohl den biblischen als auch den unausweichlichen Weg geht. Beide, der
Weltrat der Bischöfe und CORPUS, die Organisation verheirateter Priester
und Nonnen, haben sich an mich gewandt. Ich wurde eingeladen, in mehreren
der größten Afro-Amerikanischen Kirchen in den Vereinigten Staaten zu
sprechen.
Es scheint mir, dass ich in solch einer Position nützlich sein kann. Ich
möchte alles in meiner Macht stehende für Ex-Priester und Ex-Bischöfe
tun, damit sie ein würdevolles Leben in Versöhnung mit der katholischen
Kirche führen können. Ich bete darum, einen Weg zu finden wieder in die
Kreise der katholischen Kirche zu kommen und als Erzbischof weiterhin die
heilige Kirche repräsentieren zu können.
Ich sehne mich nun nach dem, was mir seit einiger Zeit verweigert blieb:
eine Audienz bei Seiner Heiligkeit. Ich erbitte noch vor dem Vollzug die
"sanatio matrimonii" (Heilung der Ehe), die alle kanonischen
Aspekte einschließt.
Ihr demütiger Diener Erzbischof E. Milingo
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Alle aktuellen Informationen über Erzbischof Milingo sind
zu finden unter www.erzbischofmilingo.de
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