
55. Josef's Traum
Worte und Melodie: Gottfried Lechner
- Sonne, Mond und Sterne seh' ich aus der Ferne,
leuchten dort am Himmelszelt, strahlen sanft auf diese Welt.
- Hatte einen schönen Traum, durfte in die Zukunft schau'n,
wie sie sich verneigten und mir Ehrfurcht zeigten.
- Sah' elf Garben auch dort steh'n, ganz genau hab' ich's geseh'n,
wie sie sich verneigten und mir Ehrfurcht zeigten.
- Träume werden immer wahr, ganz egal , was auch geschah,
wenn du Glauben hast und Mut, Gott für dich ein Wunder tut.
- Eine Karawane zieht vorbei, Josef muß nun in die Sklaverei.
Er versteht die Welt nicht mehr, sie zieh'n weiter über's Rote Meer.
- Seine Brüder haben ihn verkauft, Josef's schöne Kleider in Ziegenblut getaucht.
Um den Vater zu belügen, ihn um seinen Liebsten zu betrügen.
- Josef in Ägypten lebt, alle Prüfungen besteht,
in des Pharaos Palast eines Tages ist zu Gast.
- Pharaos Träume er versteht, weiß genau, worum es geht,
sieben Jahre fette Kühe, Wohlstand überall erblühe.
- Doch, nach weiteren sieben Jahren sind sie leer, die vollen Barren.
Pharaoh weiß keinen Rat, Josef ist nun sehr gefragt.
- Er wird nun der Herr Minister, zweiter Mann im Lande ist er.
Hunger bringt die Brüder her, so sieht er ihre Wiederkehr.
- Welche Freude, welches Glück, längst verloren, nun zurück.
In den Armen seiner Lieben, Josef träumte, um zu siegen.
- Träume werden immer wahr, ganz egal, was auch geschah,
wenn du Glauben hast und Mut, Gott für dich ein Wunder tut.