von Johannes Stampf
Zitat aus "Wissen schützt":
Die sogenannte "Mun-Bewegung" wurde von Yong Myung Mun (auch San Myung Mun) ins Leben gerufen, der eigenen Angabe zufolge 1936 von Jesus beauftragt wurde, dessen am kreuz gescheiterte Mission nun zu beenden. Während des Koreakrieges gründete er in Südkorea die "Heilig-Spiritistische Gemeinschaft für die Vereinigung des Weltchristentums", die sogenannte Vereinigungsbewegung. Ab 1960 galt für Mun der Kommunismus als der satanische Hauptfeind, den es zu bekämpfen galt. Im selben Jahr heiratete er Han Hak-Ja - als Wiedergutmachung für den Kreuzestod Jesu Christi. Er selbst und seine Frau waren ab jetzt das "wahre Elternpaar", ihre Gemeinschaft die "wahre Familie". 1961 fand die erste Massenhochzeit statt, bei der 36 Paare gleichzeitig heiratetet. Im Jahr 1995 heirateten bereits 3600.000 Paare gleichzeitig.
Schon der zweite Satz ist schlecht recherchiert und entspricht nicht den Tatsachen. Richtig ist, daß der Koreakrieg am 27. 7. 53 beendet wurde. Seit diesem Tag gilt ein Waffenstillstand zwischen Nord- und Südkorea. Die Vereinigungskirche wurde am 1. Mai 1954, also fast ein Jahr später gegründet.
Weiters ist die äußerst eigenwillige Übersetzung des Namens entweder ein weiteres Zeichen mangelnder Recherche oder, was noch viel schlimmer wäre, eine bewußte Verfälschung. Die Vereinigungsbewegung ist keine "Spiritistische" Gesellschaft, sondern eine Heilig-Geist Gesellschaft. Das ist ein großer Unterschied.
Auch die folgende Aussage entspricht in dieser Formulierung nicht den Tatsachen. Der Kommunismus galt für Rev. Mun schon weit vor 1960 als Ausdruck satanischer Denk- und Handlungsweise, weil er darauf abzielt, Gott und den Glauben an Gott zu vernichten und als lächerlich hinzustellen. Im Kommunismus wird Gott durch den idealisierten Begriff "Materie" ersetzt. (Dialektischer und Historischer Materialismus) Richtig ist vielmehr, daß Rev. Mun an einer Ideologie arbeitete, die dem Kommunismus überlegen ist und ihn so überwindet.
Im 5. Satz ist die Aussage verwirrend, dass Rev. Mun Frau Hak Ja Han als "Wiedergutmachung" für den Kreuzestod Jesu geheiratet haben soll. Er heiratete nicht des Kreuzes wegen, sondern vielmehr deswegen, weil Mann und Frau erst zusammen den Auftrag Gottes: Seid fruchtbar, mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan (Gen.1:28-31), den Gott Adam und Eva bekanntlich noch vor dem Sündenfall gab, erfüllen können. Erst in der Einheit von Mann und Frau kann die Schöpferkraft Gottes wirken, nämlich in der Fähigkeit Kinder zu zeugen und neues Leben zu schaffen.
Der 2. Absatz enthält abermals eine folgenschwere Schwachstelle. Er lässt den Leser
vermuten, dass das Messiasbild der Vereinigungsbewegung keiner weiteren Erläuterung
bedarf. Tatsächlich aber weicht das Messiasbild der Vereinigungskirche in einigen
Punkten doch sehr deutlich beispielsweise vom Messiasbild der Katholischen Kirche ab.
Von guten Experten sollte man annehmen, dass sie, wenn sie diesen Punkt schon
herausstreichen, diesem Umstand von sich aus gebührend Rechnung tragen. Das ist in der
Broschüre leider unterlassen worden und sorgt, berechtigter Weise, für vollkommen
unnötige Verwirrung.
Im 3. Absatz werden Elemente genannt, die im 'Munismus' enthalten sind. Davon ist der
Taoismus sicher nicht falsch aber ihn an erste Stelle zu setzen erweckt einen falschen
Eindruck. In welcher Weise der koreanische Schamanismus, der an prominenter zweiter
Stelle genannt wird, eine Rolle spielt, ist mir noch rätselhaft, dagegen ist der Bezug zum
Christentum eindeutig und würde eine höhere Stelle verdienen. Beim Antikommunismus,
der als viertes Element genannt wird, weiß ich nicht worauf hier konkret Bezug
genommen wird, wer diese Lehre formuliert hat und wo sie als "Lehre" nachzulesen ist.
Im darauffolgenden Satz, wo es um die reißerisch klingenden "teuflischen Elemente" geht, ist der Bezug zum Christentum aber auch zum Judentum ganz deutlich. Nur heißen diese Elemente, sowohl dort als auch in den Göttlichen Prinzipien, Erbsünde, ursprüngliche Sünde oder Ursünde. In unserem Kulturkreis ist hinreichend bekannt, dass die Ursünde dadurch entstand, dass sich Adam und Eva von Gott und seinem Willen trennten (sein Gebot nicht befolgten) um Verbündete Satans, des Teufels, zu werden. Daher sagt Jesus in der Bibel: Ihr seid von eurem Vater dem Teufel und nach eures Vaters Lust wollt ihr tun. (Joh.8:44) Soweit mir bekannt ist symbolisiert auch das Sakrament der Taufe die Befreiung von den "teuflischen Elementen" - den Elementen der Erbsünde.
Der vorletzte Satz dieses Absatzes ist nur eine Halbwahrheit, denn mittlerweile gibt es bereits mehr gesegnete Paare, die sich ihren Partner selbst gewählt haben als solche, die von Rev. Mun vorgeschlagen wurden.
Der letzte Satz im 3. Absatz ist sehr an den Haaren herbeigezogen und in dieser Formulierung bestens geeignet Verwirrung stiften. Für viele Christen ist Jesus sowohl Gott als auch Erlöser. In der Vereinigungsbewegung ist der Messias der Erlöser. Die Aufgabe des Erlösers ist es: 1. Den Fehler Adams und Evas wiedergutzumachen, indem er, ungleich Adam und Eva, Gottes Willen tut. 2. Den verschlossenen Weg zum Paradies wieder zu öffnen. 3. Den Auftrag (Seid fruchtbar, füllet die Erde und machet sie euch untertan) den Adam und Eva im Paradies erhielten, zu erfüllen. Aber so wie Adam und Eva keine Götter waren, so ist auch der Messias nicht Gott sondern Mensch. Rev. Mun genießt daher auch nicht die Verehrung, die Gott der Schöpfer des Menschen und des Universums genießt, sondern die, die dem Erlöser, einem Menschen, gebührt.
Soweit zu den Inhalten der Broschüre des Ministeriums.
Zu den Informationen über die Beratungsstellen möchte ich folgendes Erlebnis berichten. Als ich zum ersten Mal hörte, dass das Familienministerium eine Aufklärungskampagne über sogenannte Sekten macht verspürte ich eine Erleichterung, denn ab nun, so glaubte ich, war man nicht nur mehr auf Äußerungen von hauptsächlich christlichen Kirchen angewiesen. So erkundigte ich mich bei der Informationsstelle des Familienministeriums, am Franz-Josefs- Kai Nr. 51 über die Vereinigungsbewegung. Die Adresse der Beratungsstelle hatte ich aus der "Anti-Sektenbroschüre", die durch Wissen schützen soll. Der zuständige Herr zu dem ich geführt wurde, drückte mir die genannte Broschüre in die Hand. Ich sagte: "Die habe ich schon mehrmals gelesen, aber als Information ist der Inhalt sehr dürftig. Das ist keine Aufklärung über Sekten, sondern bestenfalls eine Argumentesammlung gegen neue Glaubensgruppen die schon deswegen unbequem sind, weil sie Neues bringen". Außerdem werden auf Seite 46 unter: "Mögliche Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft" ausschließlich negative und belastende Konsequenzen genannt. Dass jemand oder vielleicht sogar die Gesellschaft von einer der Gruppen auch in der einen oder anderen Form profitieren könnte, wird von vorne herein einfach ausgeschlossen. Die Antwort des Beraters: Sonst haben wir nichts, da müssen Sie sich bei den Kirchen erkundigen. Ich war sehr überrascht und meine ursprüngliche Begeisterung über die Initiative des Familienministeriums schmolz dahin.. Von einer staatlichen "Beratungsstelle" habe ich mir mehr erwartet aber da war nichts. So frage ich mich, was soll der ganze Rummel? Über Aufklärung und Beratung habe ich andere Vorstellungen, noch dazu, wenn in den Medien, in Zusammenkünften und selbst in Schulen so massiv dafür geworben wird. Wohin sollen sich die Eltern wenden? Ich bin überzeugt, dass der Großteil der Bevölkerung Aufklärung und Beratung in diesem Punkt nicht nur nötig hat, sondern auch haben will. Das Thema ist auch ohne Initiative des Familienministeriums und ohne Wissen um die steigenden Kirchenaustrittszahlen brandaktuell.
Alles in allem ist die Abhandlung in der sogenannten Sektenbroschüre eine betont sachlich klingende aber mit zahlreichen Schwachstellen behaftete Kurzdarstellung, die als Information irreführend und als "Aufklärung" unbrauchbar ist - zumindest was die Vereinigungsbewegung betrifft. Leider behandelt sie die in der Broschüre so wichtig erachteten Fragen nach dem Wert des Lebens, Gesundheit und Krankheit, Sexualität und Familie, Kinder und Erziehung, Staat und Politik, aus der Sicht der Göttlichen Prinzipien überhaupt nicht. Gerade die Ansichten der Vereinigungsbewegung zu diesen Themen würden sich aber als Kurzdarstellung hervorragend eignen.
Gesamt gesehen ist es für ein "Expertenteam" eine schwache Leistung. So viele Mängel auf so kleinem Raum können keine Meisterleistung sein, noch dazu, wenn ein ganzes Team von Meistern daran gearbeitet haben soll.
Wenn die anderen besprochenen Gruppen auch ähnlich mangelhaft recherchiert sein sollten so frage ich mich, ob die Information das Papier wirklich wert ist, auf dem sie gedruckt wurde.
Ich möchte mit meiner Stellungnahme einen Beitrag zur besseren Verständigung leisten.
Bei einem etwaigen Neudruck der Anti-Sektenbroschüre erwarte ich eine gründlichere Recherche, eine Ausmusterung alles Unsinns und eine Arbeit, die der eines "Expertenteams" würdig ist.
Aus der Sektenbroschüre "Wissen schützt" des österreichischen
Familienministeriums
Seite 41
Vereinigungsbewegung:
(1)Die sogenannte "Mun-Bewegung" wurde von Yong Myong Mun (auch San Myung Mun) ins Leben gerufen, der eigenen Angaben zufolge 1936 von Jesus beauftragt wurde, dessen am Kreuz gescheiterte Mission nun zu beenden.
(2)Während des Koreakrieges gründete er in Südkorea
(3)die "Heilig-Spiritistische Gemeinschaft für die Vereinigung der Weltchristenheit", die sogenannte Vereinigungsbewegung.
(4)Ab 1960 galt für Mun der Kommunismus als der satanische Hauptfeind, den es zu bekämpfen galt.
(5)Im selben Jahr heiratete er Han Hak-Ja - als Wiedergutmachung für den Kreuzestod Jesu
Christi: Er und seine Frau waren ab jetzt das "wahre Elternpaar", ihre Gemeinschaft die "wahre
Familie". 1961 fand die erste Massenhochzeit statt, bei der 36 Paare gleichzeitig heirateten. Im
Jahr 1995 heirateten bereits 360.000 Paare gleichzeitig.
(6)Seit 1990 wendete sich die Bewegung verstärkt der Vereinigung der Weltreligionen zu, dies
besonders durch die "Frauenkonföderation für den Weltfrieden" von Muns Ehefrau. 1992
erklärte Mun zum ersten Mal der Öffentlichkeit, daß er der Messias sei. Im Herbst 1996 wurde
in Wien die Gründung einer neuen Familienkonföderation bekanntgegeben.
(7)Die Lehre enthält Elemente aus dem chinesischen Taoismus, dem koreanischen Schamanismus, dem Christentum und aus dem Antikommunismus.
(8)Alle Menschen, so die Lehre, haben teuflische Elemente in sich, da Eva eine sexuelle Beziehung mit dem Satan eingegangen wäre. Durch das "wahre Elternpaar", so die Lehre, hat die Menschheit nun die Möglichkeit einer "Blutreinigung", die durch paarweise Massenadoption durchgeführt wird (Blessing). Die unverheirateten Mitgliederwohnen in Wohngemeinschaften zusammen, versuchen neue Mitglieder zu werben und Geld zu sammeln.
(9)Die Ehepartner werden füreinander ausgesucht und in Massenhochzeiten verheiratet.
(10)Mun und seine Frau genießen in der Vereinigungskirche göttliche Verehrung.
(11)Der "Mun-Bewegung" steht eine Vielzahl von anderen Organisationen nahe, wie etwa das "Forum Österreich", der internationale Künstlerverband "AAI", der "Weltmedienverband" oder der religiöse Jugenddienst "RYS". Im missionarischen Bereich sind vor allem die "College-Vereinigung für die Erforschung von Prinzipien" (CARP), das "Money Fundraising Team" (MTF), der "International One World Crusade" (IOWC) und das "International Seminar on the Unification Movement" (ISUM) zu nennen
(12)(detaillierte Informationen erhalten Sie bei den Beratungsstellen, die im Anhang aufgelistet
sind).
Die Vereinigungsbewegung gibt zudem mehrere Zeitschriften heraus: z.B. "Die Familie", "Neue
Perspektiven", und "Forum Religion und Weltgestaltung".
Auch Firmen gehören zum Einflußbereich der Mun-Bewegung, die in unterschiedlichen
Bereichen tätig sind.
Der Sektenexperte DI Friedrich Grieß schreibt:
(1)Zu der "Theologie" dieser Bewegung möchte ich Ihnen noch - als meine Privatmeinung - sagen, daß ich echte Religionen wie z.B. den Hinduismus oder den Islam durchaus achte. Beim "Munismus" kann von einer echten Religion keine Rede sein.
(2)Es ist ein untauglicher Versuch, eine bestehende Religion - das Christentum - auszuhöhlen, (3)bei Übernahme äußerlicher Formen - womit man natürlich viele Leute täuschen kann - ihres eigentlichen Kernes zu berauben und lächerlich zu machen.
(4)Der Anspruch, mit einer Theologie, die keiner der bestehenden christlichen Kirchen und
Gruppen auch nur im mindesten ähnlich ist, eine "Vereinigung" aller Christen anzustreben, ist
absurd.
Antwort auf die Behauptungen des Herrn DI Friedrich Grieß über die
Theologie der Vereinigungskirche
von Johann Stampf
Soweit mein Kommentar zu dem, was Sie von dem halten, das Sie Munismus nennen.
Zur "Aufklärung über destruktive Kulte" schreiben Sie:
(A)Destruktiv an der Mun-Bewegung ist die weitgehende Vereinnahmung der Mitglieder bis in ihre intimsten Sphären hinein, z.B. bezüglich der Partnerwahl.
(B)Absurd ist, daß ein Mann, der nachweislich mehrmals verheiratet war, behauptet, für jeden Menschen den passenden Partner zu kennen. Fragt sich denn niemand seiner Anhänger, warum er für sich selbst nicht von Anfang an den passenden Partner wußte?
(C)Und wie lange hat Herr Mun in einer Zeit, wo sich alle Menschen in der Welt um den Frieden bemühen, den 3. Weltkrieg Propagiert?
(D)Schließlich hat die Mun-Bewegung bis vor kurzem noch den Grundsatz vertreten, man dürfe den Neuangeworbenen nicht gleich alle "Wahrheiten" sagen, sondern erst dann, wenn sie emotional genügend konditioniert sind (heavenly deception) . Dieser Grundsatz wurde dann, offenbar wegen schlechter PR, aufgegeben.
(E)Aber auch heute noch wissen viele nicht, die sich für die "Frauenföderation für Weltfrieden" oder die schon erwähnte "Familienföderation für den Weltfrieden" oder eine andere der zahlreichen Unterorganisationen begeistern, daß sie eigentlich die Mun-Bewegung unterstützen.
(F)Bei einer ehrlichen Religion ist die Zugehörigkeit von Teilorganisationen, die nicht sektenartig
sind, gewöhnlich aus dem Namen erkennbar, z.B. "Katholischer Familienverband",
Buddhistisches Zentrum, "Israelitische Kultusgemeinde" usw.
Nun zu Ihren Begründungen die zeigen sollen, daß die Munbewegung ein"destruktiver Kult" sein soll.
(Stichwort: Zurückhalten von Informationen über die Gründer von Organisationen - im besonderen über die Familienföderation für Weltfrieden und die Frauenföderation für Weltfrieden.) Die Gründungsansprachen, sowohl die für die Frauenföderation, als auch die für die Familienföderation für Weltfrieden, hat Frau Mun persönlich in Wien öffentlich gehalten. Die für die Frauenföderation im Hilton-Hotel, die für die Familienföderation im Austria-Center. Im Austria-Center wurde darüber hinaus auch die Gründungsansprache, die Rev. Mun in Amerika bei der weltweiten Gründung der Familienföderation für Weltfrieden hielt, Wort für Wort in aller Öffentlichkeit vorgetragen. Viele Leute aus Politik, Wirtschaft und Religion nahmen daran teil. Übrigens wurde diese Ansprache von Rev. Mun life und ungekürzt von einer Fernsehstation in den USA landesweit übertragen. Es geht also absolut nicht um irgend eine Geheimhaltung, obwohl das, bei dem Mißtrauen, das Sektenexperten über Rev. Mun immer wieder schüren, verständlich wäre. Es geht vielmehr um die Lösung von Sachproblemen, die uns alle angehen. Wenn tatsächlich dauerhafte Lösungen zustande kommen so zeigt das aber deutlich, daß sowohl die Ideen die dahinter stehen als auch die Wege, die eingeschlagen werden, ihre Berechtigung haben.
Die Namensgebung von Organisationen richtet sich üblicherweise nach den Aufgaben, die sich eine Organisation stellt, sowie nach den Zielen, die sie verfolgt. Die Vereinigungsbewegung ist nicht bloß eine Kirche, vielmehr ist die Vereinigungskirche nur ein Teil der Vereinigungsbewegung. Viele Organisationen, die Rev. Mun gegründet hat werden nicht von Mitgliedern der Vereinigungskirche geleitet und geführt. Außerdem besteht der Personenkult, den sogenannte "Sektenexperten" hartnäckig immer wieder in unsere Bewegung hineininterpretieren möchten, nicht. Die meisten ideellen, interkulturellen und wirtschaftlichen Organisationen, die Rev. Mun gründete sagen durch ihren Namen das aus, worum es Rev. Mun immer gegangen ist, nämlich: "Vereinigung" und/oder "Weltfrieden". Übrigens "TONGIL", ein Name, der in vielen koreanischen Organisationen und Betrieben verwendet wird, heißt auch nichts anderes als Vereinigung. Auch die Internet Adresse der Vereinigungsbewegung ist www.tongil.org
Soweit mein Kommentar zu dem, woraus Sie in Ihrem Schreiben die Berechtigung ablesen, die
Vereinigungsbewegung als "destruktiven Kult" bezeichnen zu können.