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Der "Zehent" (englisch "Tithing") ist die biblische Tradition, ein Zehntel des Einkommens Gott zu opfern, indem es der Kirche bzw. Synagoge übergeben wird. In der Tradition der Vereinigungskirche spielt dabei auch die Haltung, mit der es geschieht, eine wesentliche Rolle. Mitglieder der Vereinigungskirche geben ihr Tithing an die lokale Kirchengemeinde. Die lokale Gemeinde wiederum gibt ein Zehntel der Einnahmen an die nationale Kirche und diese wiederum ein Zehntel an die Weltkirche. Der einzelne ist gehalten, die Höhe seines persönlichen Tithings selbst festzusetzen. Es gibt weder Regeln, von welchem Einkommen die Berechnung erfolgen soll, noch gibt es eine Kontrolle darüber. Es wird auch niemand ausgeschlossen, wenn er kein oder wenig Tithing gibt, vielmehr wird Wert auf die innere Haltung gelegt. ("Zehn Schilling mit Freude und Demut gegeben sind mehr als tausend Schilling, die nur widerwillig oder mit Hochmut gegeben werden" Zitat von einem früheren österreichischen Nationalleiter) Der "Zehent" sollte aber nicht nur vom finanziellen Einkommen, sondern von allem, was wir von Gott erhalten haben, gegeben werden. So sollte z.B. auch ein Zehntel der Zeit für Gott da sein. Andere Spenden:In der Vereinigungskirche ist es auch üblich, an den 4 großen Feiertagen (Gottestag, Elterntag, Kindertag, Tag der Dinge) eine Spende zu geben, die direkt der Weltkirche zufließt. Bei der meisten Gottesdiensten geht ein Korb durch die Reihen, in den noch Spenden für die lokale Kirchengemeinde gelegt werden können. Zitate von Rev. Moon (aus "The Way of God's Will", Kapitel VII)
Mehr dazu im "Book of Tradition - Part One" Über das Tithing in verschiedenen Religionen ist zu lesen in "World Scripture" |
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11.08.2003 |