Es sind erst 40 Tage, seit ich das letztemal hier gewesen bin. Doch erscheint diese Zeit nicht viel länger? Warum empfindet man eine solch kurze Zeit als so lang? Wenn ihr mit jemandem zusammen seid, den ihr liebt, vergeht die Zeit sehr schnell; eine Zeit der Trennung jedoch erscheint sehr lange. Dies ist umso mehr erlebbar, je mehr man jemanden liebt.
Wir können uns die geistige Welt vorstellen, wo wir in der Liebe Gottes wohnen. Dort werden wir zehn, tausend, millionen von Jahren leben, und die Zeit wird sehr schnell vergehen. Würden Menschen, die in der geistigen Welt in der Liebe Gottes leben, jemals über das Altwerden nachdenken? An einem solchen Ort gibt es nur das Gute; die Tage beginnen im Guten, schreiten darin fort und enden darin. Die Menschen fühlen immer Freude und Glück; sie sind frei von Angst oder Bedürfnissen, denn jede Sehnsucht ist erfüllt. Das Leben in der geistigen Welt kann daher ganz einfach als glücklich beschrieben werden.
Könnt ihr euch einen solchen Platz, den Himmel, der voll Liebe ist, vorstellen? Wenn ihr Gott nahesteht, sagt ihr ganz natürlich: "Gott, ich liebe Dich wirklich und ich möchte nie von Dir getrennt sein." Ich frage euch: "Liebt ihr Gott? Wie sehr habt ihr Gott geliebt?" - Das ist das Wichtigste in unserem religiösen Leben. Gott ist keine bloße Vorstellung, Gott ist so real wie euer eigener Ehepartner. Ihr müßt dies mit jedem Atemzug fühlen.
Jene, deren Beziehung zu Gott nur auf einer Vorstellung beruht, sind unweigerlich unstabile Menschen. Es ist nicht falsch, Gott in unseren Gedanken zu tragen und mit der Vorstellung Seiner ständigen Gegenwart zu leben, da wir normalerweise ja nicht ständig mit Gott verbunden sind. Wenn ihr aber nur selten an ihn denkt und dabei ausschließlich an einer Vorstellung festhaltet, so ist das zu wenig.
Ist eure Liebe zu Gott eine realistische Liebe? Wenn ich z.B. Jeung-Jin-Nim halte, so liebe ich alles an ihr manchesmal spuckt sie, ihre Nase läuft, und sie hat schmutzige Windeln, aber das alles macht nichts aus; sie kann alles machen, ich liebe sie trotzdem. Habt ihr Gott gegenüber jemals so gefühlt? Eine solche Liebe hat keinen Platz für irgendeine Zurückweisung; was immer das geliebte Gegenüber macht, ist in Ordnung.
Welche Art von Gebet sprecht ihr? Wenn ihr Gott so sehr liebt, betet ihr dann zu Ihm: "Gott, bitte hilf mir!"? Wer bietet seine Hilfe an, jemand der liebt, oder jemand der geliebt wird? Wenn ihr einen Menschen liebt, so möchtet ihr ihm ganz selbstverständlich alles geben, ihr möchtet ihm helfen. So ist es in menschlichen Beziehungen. Wie würde das klingen: "Ich liebe dich, also bitte gib mir etwas."?
Was ist normaler in Beziehungen: "Ich liebe ihn, daher werde ich ihm helfen", oder "da ich ihn so sehr liebe, sollte er mir helfen."? Sicherlich das erstere. Die Person, die das zweite Verhalten zeigt, meint: "Ich mag dich eigentlich nicht, aber ich möchte deine Hilfe." Wenn du jemanden wirklich gerne hast und liebst, erwartest du nichts von ihm; stattdessen ist es deine Sehnsucht, zu geben und ihm zu helfen.
Das ist eine sehr einfache Sache. Wenn du jemanden wirklich gerne hast, möchtest du ständig geben; wenn du nach einer Weile etwas zurückerhältst, dann ist es großartig. Doch deine erste Sehnsucht ist nicht, etwas zu empfangen. Wenn sich jemand heimlich Vergeltung erwartet, so hat er kaum eine Haltung wahrer Zuneigung. Solch eine Einstellung ist sehr wenig wert.
Es gibt Menschen, die all ihre guten Taten zusammenzählen und 100%ig Gegenleistung für ihren "Einsatz" erwarten. Wenn du jemanden 100 Dollar gäbest, mit der Erwartung, alles zurückzuerhalten, dann ist deine Liebe nur 100 Dollar oder sogar weniger wert.
Die Frage ist somit, wie sehr ihr Gott liebt. Zehntausend Dollar mal zehntausend Dollar sind 100 Millionen Dollar. Liebt ihr Ihn in diesem Ausmaß, oder hundertmal mehr? Stellt euch selbst sehr ernsthaft diese Frage: Habt ihr jemals irgendetwas an Gott gegeben, das wahren Wert hatte? Liebt ihr Gott wirklich? Wen habt ihr in der Vergangenheit in einer vergleichbaren Weise geliebt? Liebt ihr Ihn so sehr wie ihr euch selbst liebt?
Wenn euch kalt ist, zieht ihr wärmere Kleider an, wenn ihr hungrig seid, so nehmt ihr euch Nahrung. Ihr sorgt wirklich sehr gut für euch, aber tut ihr dasselbe auch für Gott?
Ihr solltet wissen, daß dies eine sehr wichtige Sache für euer Leben ist. Wir alle haben nur ein Leben. Am Ende eures Lebens müßt ihr die ernste Frage, wie sehr ihr Gott tatsächlich geliebt habt, beantworten. Jesus hat, wie die Bibel berichtet, diese Frage bereits aufgeworfen. Er verlangte von den Menschen, daß sie ihn mehr liebten als ihren eigenen Ehegatten, ihre Kinder, oder sonst jemanden.
Liebe kann unterschiedlichste Qualität aufweisen. Welchen Standard der Liebe müssen wir erreichen, bevor wir qualifiziert sind zu sagen: "Ich liebe Dich"? Hinsichtlich dieses Standards müßt ihr wissen, wo ihr steht. Der Standard der Liebe Jesu bezog sich auf alles, was das Leben eines Menschen ausmacht; seine Lieben, seine wertvollen Dinge - alles. Jeder Mensch hat einen Anspruch auf seine eigene Umgebung, seine Familie, sein Land und die Welt. All das mußte, wenn notwendig, aufgegeben werden, um Jesus zu lieben; das war der klare Standard, von dem die Bibel berichtet.
Vielleicht denkt ihr über diese Dinge nach und betet mit solch einer Haltung, aber der wahre Test besteht darin, wie ihr euer Leben führt. Nehmen wir an, ihr besitzt ein ganzes Land. Wenn ihr Gott wirklich liebt, solltet ihr da nicht fähig sein, das Land zu verkaufen und das Geld in den Dienst Gottes zu stellen? Wenn die Bürger deines Landes von deiner Ergebenheit hören, werden sie dich vielleicht ermutigen. Aber vielleicht werden diese Leute protestieren und sagen: "Nein, wir wollen nicht verkauft werden!" Könnte Gott mit solch einem Geschenk glücklich sein? Gott würde dich beauftragen, das Land nicht zu verkaufen.
Vielleicht ist das eine unmögliche Idee. So stellt euch vor, ihr besitzt eine Firma, die sehr ertrag- und erfolgreich ist. Was geschieht, wenn ihr euch entscheidet, die Firma zu verkaufen? Einige Angestellte würden euch ermutigen und sagen: "Ja, bitte, verkaufe die Firma und liebe Gott." Andere würden protestieren und sagen: "Nein, ich möchte nicht verkauft werden." Wird Gott sagen: "Geh! Verkaufe trotzdem alles, auch wenn sie nicht wollen."? Nein, Gott würde die Angestellten nicht zwingen, sich verkaufen zu lassen.
Nun zu euch: nehmt an, ihr entschließt euch, euren ganzen Besitz, sogar euer Heim, zu verkaufen und das Geld für Gott einzusetzen. Wie hoch ist euer Standard in der Liebe zu Gott? Jeder von euch mag alles für die Liebe Gottes tun wollen, aber ihr müßt die Schwierigkeiten kennen, die mit der Verwirklichung eurer Wünsche verbunden sind.
Der Wert Gottes ist größer als alles in der Welt; alles zusammen kann dem Wert Gottes nicht gleichkommen. Es hat nie einen Menschen gegeben, der eine Liebe von solcher Größe für Gott hatte. Aus diesem Grund fühlt sich Gott sehr eingeschränkt. Der Wert Gottes kann erst völlig erkannt werden, wenn jemand Gott in vollem Ausmaß seines wahren Wertes liebt.
Welche Art von Liebe ist das, wenn jemand gar nichts für Gott getan hat und ihn doch jederzeit ohne Hemmungen um Seine Hilfe bittet? Vielleicht denkt ihr, daß ihr bereit seid, absolut alles für den Willen Gottes zu tun. Jedoch Denken und Handeln sind zweierlei Dinge. Denken ist sehr leicht, Handeln dagegen sehr schwierig.
Wenn Gott mich ruft und sagt: "Reverend Moon, liebst du mich wirklich?" So antworte ich: "Ja". Dann fragt mich Gott: "Welche Art von Liebe hast du mir bewiesen?" Gott möchte, Seinem wahren Wert entsprechend, große Liebe empfangen. Helft ihr mir dabei, wenn ich Gott diese Art der Liebe gäbe?
Anstatt über ein Land oder eine Firma zu reden, laßt uns über unsere Kirche sprechen. Nehmen wir an, ich beschließe, jeden von euch zu vermieten und das Geld Gott zu weihen? Wie würdet ihr reagieren? Würdet ihr sagen: "Ja, mach es nur!" Oder würdet ihr protestieren und sagen: "Nein, ich will nicht gehen!" Würdet ihr sagen: "Aber Vater, ich gehöre zu meiner Familie, deshalb muß ich meine Frau und meine Kinder fragen."?
Wenn ihr hier meinem Beschluß nicht zustimmen könnt, so bleibt Gott nichts, als zu sagen: "Ich habe nie eine Gruppe von Menschen gehabt, die mir ergeben war. Ich bin weniger als dreihundert Menschen wert." In anderen Worten, Gott hat niemals die Liebe von dreihundert Menschen bekommen.
Mitglieder der Vereinigungskirche denken und sagen immer wieder, daß sie bereit und fähig sind, ihr Zuhause und ihr Land aufzugeben. Das Problem liegt darin, daß es nur Worte sind. Ihr habt nichts dergleichen getan. Das ist das Problem.
Wenn ihr euch entscheidet irgendwohin zu gehen, dann muß euer ganzer Körper, eure Füße, Hände und eure Kraft mitmachen. Wenn nicht, so könnt ihr euch unmöglich fortbewegen und ihr fühlt euch sehr müde. Wie ist es bei Gott? Er kennt den richtigen Weg für die Menschheit; manchmal wollt ihr diesen Weg gehen, manchmal aber nicht. Wie fühlt sich Gott, wenn ihr nicht bereit seid, mitzuarbeiten? Das ist ein sehr ernstes Problem.
Vor kurzem wurden 6000 Paare in Korea gesegnet. Für wen haben diese Paare geheiratet? Sie haben es für den Willen Gottes getan. Das bedeutet, daß nicht nur die Zeremonie, sondern jeder Aspekt ihrer Hochzeit dem Willen Gottes entspricht. Sagt ihr: "Ich werde meinen Partner und meine Ehe Dir weihen, nachdem wir einige Zeit zusammengelebt haben"? Das ist keine wahre Ergebenheit. Wie viele der 6000 Paare, glaubt ihr, sind bereit, sich Gott ganz zu widmen? Das ist auch eine ernste Angelegenheit.
Sicherlich sollte Gott das ganze Universum geweiht sein und nicht nur die 6000 Paare. Stellt euch vor, Gott hätte zu Jesus gesagt: "Bringe mir das ganze Universum zurück." Wie würde Jesus geantwortet haben? Nehmen wir an, Jesus hätte die himmlische Herrschaft über das Römische Reich gewonnen. Hätte er sie aufgegeben, wenn es Gott befohlen hätte? Sicherlich hätte er es, trotz der großen Schwierigkeiten, die mit dem Aufbau des Reiches verbunden gewesen waren, bereitwillig getan.
Bedenkt die Unendlichkeit der geistigen Welt. Wenn Gott jemanden in der geistigen Welt eine Anweisung gibt, so muß er dieser folgen. Weist er Gottes Anweisung zurück, so muß er bereuen und umkehren.
Wenn er eine andere Meinung als Gott vertritt, so muß er seinen Geist freimachen und Gott folgen. Doch es ist sehr schwierig, sich in der geistigen Welt zu bewegen oder zu ändern. Auch wenn sich der Geist eines Menschen nach Veränderung sehnt, könnten ihm die Beine versagen. Es ist viel schwieriger, unseren Geist zu ändern und in eine andere Richtung zu gehen, wenn wir unseren physischen Körper abgelegt haben.
Stellt euch vor, ich verlange, daß ihr euren Besitz verkauft und den Ertrag für Afrika opfert. Wie würdet ihr reagieren? Würdet ihr es sofort tun? Es ist sehr leicht, ja zu sagen; es zu tun, ist wiederum eine andere Sache.
Die Schullaufbahn beinhaltet viele Stufen: Kindergarten, Volksschule, Mittelschule usw. Der Kindergarten ermöglicht es, in die Volksschule einzutreten, und jede Stufe bereitet die nächste vor. Nun müßt ihr die Schule besuchen, die euch befähigt, im Reich Gottes zu leben. Wie weit wollt ihr euch bilden? Ihr müßt bis zur höchsten Ebene kommen, dem Dr. phil. des Himmels. Der Standard auf dieser Ebene wird dadurch bestimmt, daß ihr Gott mehr lieben könnt, als irgend jemanden oder irgendetwas im Universum.
In welcher Schulstufe befindet ihr euch jetzt? Angenommen ihr geht in die geistige Welt und Gott fragt euch: "Wie sehr hast du mich in deinem Erdenleben geliebt?" Könntest du Ihm antworten: "Nun, himmlischer Vater, ich wollte Dich lieben, aber meine Frau hat mich davon abgehalten." Diese Antwort kann Gott nicht annehmen. Ihr müßt euch in eurem Leben versichern, daß ihr fähig seid, Gott tatsächlich zu lieben. Der bloße Wille dazu ist zuwenig.
In Bezug auf den Standard der Liebe zu Gott war die Lehre Jesu sehr klar. Als ihn einer seiner Jünger fragte, ob er dem Begräbnis seines Vaters beiwohnen dürfe, verlangte Jesus von ihm, er solle in seiner Mission bleiben und sagte: "Laßt die Toten ihre Toten begraben."
Stellt euch vor, jemand geht beim Klang des Hochzeitsmarsches zum Altar und Gott ruft ihn, woanders hinzugeben. Gott erwartet nicht, daß er die Zeremonie beendet, sondern möchte, daß er alles hinter sich läßt und Seiner Anweisung folgt. Könntet ihr dies tun?
Wie ihr wißt, wurde ich von Gott nach Nordkorea gerufen. Es war ein sehr kritischer Zeitpunkt, da ich nämlich auf dem Weg war, Nahrung für meine Frau und mein Kind, die hungrig waren, zu holen. Ohne Rücksicht auf meine Situation sagte Gott zu mir: "Gehe jetzt", und er verlangte von mir, diesen gefährlichen Platz aufzusuchen. Wenn ich gezögert und versucht hätte, das fortzusetzen, was ich begonnen hatte, würde die Vereinigungskirche heute nichts sein. Weil ich Gott sofort geantwortet hatte, indem ich alles hinter mir ließ und tat, was Er befohlen hatte, konnte Er sehen, daß ich Ihn mehr liebte, als irgendetwas im Universum. Wegen dieser frühen Bedingung konnte mir Gott, nachdem mich meine erste Frau verlassen hatte, eine bessere Frau und dreizehn gute Kinder geben.
In gleicher Weise bin ich bereit, alles aufzugeben, was ich bisher in der Vereinigungskirche aufgebaut habe; deswegen konnte mir Gott sogar größere Dinge anvertrauen. Auch das ganze Universum würde dies begrüßen. Nie gab es einen Menschen, der alle Erwartungen Gottes erfüllte. Doch wir sind dabei, genau das zustandezubringen.
Ihr müßt eine starke Entschlossenheit für euer eigenes Leben haben. Ihr müßt denken: "Auch wenn ich auf dem Wege tot umfalle, bin ich viel besser dran, als wenn ich die Reise nie begonnen hätte. Meine Nachkommen werden die Aufgabe zu Ende führen können weil ich damit begonnen habe." Wenn ihr eine solch klare Vision von eurem Ziel habt, so werdet ihr es auch erreichen. Habt ihr diese Vision nicht, so könntet ihr das Ziel sogar vergessen.
Ein dramatisches Beispiel davon sehen wir in der Geschichte der Israeliten, als sie durch die Wüste nach Kanaan zogen. Sie sollten entschlossen gewesen sein, aus Ägypten zu fliehen, da es der Wille Gottes war. Sie sollten auf das Rote Meer zueilen, auch wenn es sich nicht öffnete und sie alle ertrinken würden. Derzeit ist die Vereinigungskirche auf der weltweiten Ebene im Auszug begriffen - von der alten Welt in die himmlische Welt. Daher muß jeder von
euch mit Hindernissen fertig werden; sie kommen von euren Familien und Freunden, die euch zurückzuhalten versuchen und sagen: "Geht nicht zu diesen Moonies!"
Was beabsichtigt Gott, wenn er Menschen nach Kanaan führt? Warum sollten Menschen nicht bleiben wo sie sind und versuchen, dort das Ideal zu errichten. Dies ist deswegen so, weil Gott einen Platz braucht, den er sein Eigen nennen kann. Gott wollte die Israeliten in Kanaan, damit sie dort eine Nation errichteten, wo er sagen konnte: "Das ist die Nation, deren Menschen mich mehr lieben als irgendetwas auf der Erde." Das war der Grund für den Auszug. Die Israeliten mußten genau wissen, warum sie aus Ägypten ausziehen sollten. Aber wir lernen aus der Geschichte, daß sie sich beklagten, daß sie strauchelten und in der Wildnis starben; sie wurden Opfer der Geier.
Warum mußten sie durch eine Wüste gehen, bevor sie Kanaan betreten konnten? Es gab einen guten Grund - es war die Verantwortung der Israeliten, eine Grundlage zu schaffen, indem sie Schwierigkeiten überdauern und selbst den Sieg erringen mußten.
Die Israeliten hofften und warteten 4000 Jahre lang auf den Messias. Aber sollten sie nach seiner Ankunft einfach glücklich sein? Nein, sie mußten mit dem Messias zusammenarbeiten, um jenes Land zu schaffen, dessen Menschen Gott mehr liebten als es irgend jemand zuvor getan hatte. Moses war ihr Führer, und er gab ihnen die Anweisungen. Für Moses war dies sehr schwierig. Es sollte keine Klagen geben. Wenn sie vertrauensvoll nachgefolgt wären, so hätten sie in Kanaan erfolgreich einziehen können.
Heute stehen wir im gleichen Prozeß. Wir wiederholen derzeit auf der weltweiten Ebene die 40 Jahre Wüste, um auf dieser Ebene in Kanaan einzuziehen. 31 feindliche Stämme bewohnten Kanaan. Wo ist unser Kanaan, und wer hat es inne?
Moskau ist es, wohin wir gehen "müssen". Es ist kein friedlicher Ort, wo wir mit offenen Armen willkommen geheißen werden. Warum führt uns Gott gerade dorthin? Es ist deswegen, weil auch wir unseren Teil an Verantwortung erfüllen müssen. Nur wenn wir unseren eigenen Sieg erringen, kann Gott uns anerkennen.
In den 40 Jahren der Wüste muß die Vereinigungskirche auf weltweiter Ebene beweisen, daß sie, vereinigt, Gott mehr liebt, als irgendjemand in der Vergangenheit es getan hat. Was bedeutet heute das Rote Meer? Das ist die rote Ideologie des Kommunismus, die viel schrecklicher ist, als es irgendein Gewässer sein kann. Wir müssen nur klar erkennen - und uns erinnern -, daß wir eine historische Aufgabe vor uns haben. Wir haben unsere vierzigjährige Wüstenwanderung zu vollenden, unser Ziel sicher zu erreichen, indem wir dem Befehl unseres Führers folgen und Gottes Nation errichten. Das ist der eigentliche Zweck, warum wir hier sind.
Ich kam aus diesem Grund nach Amerika. Gott wollte, daß ich hierher komme, um dieses Werk in einem Land, das die Welt repräsentiert, zu vollenden. Amerika heißt unseren Auszug und unsere Anstrengungen Gottes Nation zu errichten, nicht willkommen. Die Kommunisten setzen sehr viel ein, aber wir müssen stärker sein.
Die Israeliten schlachteten Lämmer und strichen das Blut an ihre Türpfosten als ein Zeichen, daß sie zu Gott gehörten. Durch unsere Home-Church Arbeit werden auch wir ein solches Zeichen an unseren Türpfosten haben. Gott bemerkt sicher, daß ihr in eurer Home-Church wie Fremde behandelt werdet, obwohl ihr Amerikaner seid. Die Menschen erachten euch nicht als ihresgleichen, sondern nennen euch stattdessen "Moonie". Dasselbe mußten die Israeliten durchgehen. Sie nahmen all ihren Besitz mit auf den Weg. Wir stehen in derselben Position wie sie. Sie weihten alles dem neuen Zweck. So opfern auch viele neue Mitglieder ihren Besitz, um damit dem Zweck der Kirche zu dienen.
Wenn wir vor Gott stehen - was würde er von uns erwarten? Sicherlich wünscht sich Gott von uns die größte Hingabe - er wünscht sich das ganze Universum. Wir sind himmlische Soldaten; gute Soldaten denken nicht darüber nach, ob sie verletzt werden könnten. Sie arbeiten nur für den Sieg.
Wie ihr wißt, ihr könnt an die Front gehen und zu einer Zielscheibe werden. Manchmal könnt ihr auf eurem Weg aber auch zu bequem werden. ihr fühlt euch bei eurer Familie zu Hause sehr wohl, sodaß ihr vergessen möget, daß euer Zweck noch nicht erfüllt ist. Ihr seid noch immer in der Wüste. Wenn ihr aufhört weiterzumarschieren, werdet ihr die Beute der Geier werden.
Wenn ihr nicht zuversichtlich seid, über all die verschiedenen Versuchungen siegreich zu sein, so müßt ihr jemanden beauftragen, der euch ans Ziel bringt. Ihr solltet entschlossen sagen: "Es ist besser, auf dem Weg zu sterben, als zu bleiben wo wir sind."
Warum müssen wir das alles tun? Wir müssen Gottes innige Sehnsucht erfüllen, Menschen auf Erden zu haben, die willig und fähig sind, die Grundlage zu schaffen, daß Gott die ganze Welt beanspruchen kann. Als Moonies müßt ihr starke Soldaten sein, mit dem Willen, für Gott auf der weltweiten Ebene zu kämpfen. Habt ihr diese klare Vorstellung von eurem Zweck? Die Moonies sind die einzigen, die Gott in dieser Zeit wahre Hoffnung geben können.
Wir haben allen Grund, Gott dankbar zu sein, weil Er uns die Möglichkeit gegeben hat, jene zu sein, die Seine Hoffnung erfüllen sollen. Unsere Situation ist einzigartig in der menschlichen Geschichte, deshalb müßt ihr stolze Soldaten sein, mit der Fähigkeit, alle Hindernisse zu überwinden, ganz gleich wie schwierig sie sein mögen. Gott fragt euch: "Wie weit werdet ihr gehen? Wo werdet ihr anhalten?" Ihr müßt Ihm sagen, daß ihr den ganzen Weg gehen werdet. Könnt ihr das tun?
Wenn gute Soldaten marschieren, schlendern sie nie umher. Sie gehen in Reih und Glied und zeigen stolz ihre Farben. Wenn es einen Befehl gibt, werden alle Mitglieder der Vereinigungskirche mobilisiert werden. Gott kann dann herniedersehen und stolz sagen: "Mein siegreiches Volk! Amen!" und Er wird uns segnen.
Über diese Dinge sollt ihr euch nicht nur nach der Sonntagspredigt im klaren sein. Sogar wenn ihr eure Braut küßt oder ihr Mütter eure Babies stillt, sollt ihr diese Einstellung haben.
Der grundlegende Zweck in eurem Leben muß durch die Aktivitäten zum Ausdruck kommen. In dieser Weise habe ich mein ganzes Leben gelebt. Ich weiß sicher, Gott möchte von euch, daß ihr den größtmöglichen Standard der Liebe zu Ihm aufbaut. Auch wenn wir im Gefängnis landen oder sterben müssen, so ist dies, mit ungebrochenem himmlischen Stolz getan, besser als aufzugeben. Wir müssen unser Ziel hier in der physischen Welt erreichen, bevor wir in die geistige Welt gehen.
Als ich auf dem Weg hierher über den Pazifischen Ozean flog, dachte ich: "Für Amerikaner wird es sehr schwierig sein, dieses Ziel zu erfüllen; aber dennoch - es ist das Ziel. Sie müssen diesen Weg gehen, ganz gleich wie schwierig er ist. Sie dürfen unter keinen Umständen ihr Ziel vergessen." Das ist mein Gebet seit ich zurück bin in Amerika. Auch wenn das Fundraisen und Wittnessen schwierig ist, müßt ihr fähig sein, es durchzugehen. Solltet ihr sterben, bevor ihr euer Ziel erreicht habt, so ist es besser als aufgegeben zu haben. Ihr dürft eure Verantwortung nicht ablegen, auch wenn die Last schwer ist; wenn ihr es einmal getan habt, so könnt ihr sie nicht mehr wieder aufgreifen. Wir müssen einfach weitergehen, jetzt wie in der Vergangenheit.
Eure Aktivitäten dürfen nicht durch Pflichtbewußtsein motiviert sein, weil euer Leiter oder ich sie befehlen. Ihr müßt die Sehnsucht fühlen, aus eigener Motivation den einzig wahren Weg zu gehen. Unsere einzige Chance, erfolgreich zu sein, ist, wenn jede Person aus sich selbst heraus gehen will, ganz gleich wer sich uns entgegenstellt. Macht das zu eurer eigenen Philosophie. Gott beobachtet jeden von euch. Die Israeliten verloren den Standpunkt Mose, deswegen kamen sie um. Ihr müßt die Dinge, die ihr tut, aus eigenem Antrieb tun. Das ist die Voraussetzung für den Erfolg.
Vor 21 Jahren sagte ich voraus, daß sich eines Tages die ganze Welt gegen die Vereinigungskirche stellen würde. Dies werde das Zeichen sein, daß unsere Zeit kommt. Heute geschieht dies bereits - überall erleben wir Widerstand. Wir müssen diese Hindernisse überwinden und bereit sein, in der Zukunft mehr Widerstand zu ertragen. Obwohl mir viele gratulieren und mich in Korea und Amerika als erfolgreich bezeichnen, müssen wir weiterhin unsere Situation prüfend betrachten. Noch haben wir Moskau vor uns. Deshalb dürfen wir niemals zufrieden sein; die Zeit, in der wir uns ausrasten könnten, müssen wir nützen, um uns auf den Kampf, der vor uns liegt, vorzubereiten.
Als David vor Goliath stand und diesen Riesen besiegen sollte, durfte er keine alltäglichen Gedanken in sich tragen. Auch wir müssen die Position Davids einnehmen und mit der Haltung, einzig Gott zu dienen, den Sieg erringen. Durch solch eine Entschlossenheit wird das Goliath-Land des Kommunismus viel verwundbarer. Erst wenn wir Moskau besiegt haben und die ganze Welt es sehen kann, wird Amerika uns helfen. Denkt nicht, das weltliche Amerika wird uns helfen, den Sieg zu bringen; wir müssen es selbst bewerkstelligen. Ihr müßt verstehen, daß Widerstand nicht nur schlecht ist; ihr seid nicht gut genug, deswegen stellen sich die Menschen gegen euch. Wenn sie euch verfolgen und treten, so müßt ihr euch entschließen, besser zu werden als ihr seid; lernt aus der Verfolgung. In der Tat, sie schlagen euch, damit ihr für Moskau vorbereitet werdet.
Könnt ihr sagen: "Ich bin Amerikaner, und ich möchte mich an der Vorsehung in Amerika beteiligen, aber ich kann nicht nach Moskau gehen."? D.h. ihr rastet euch hier in Amerika aus; doch dies ist nicht der Platz, sich auszuruhen. Wenn euch das genügt, dann wird alles zerstört werden; ihr müßt den Weg bis ans Ende gehen.
Wir müssen nach China und auch in die kommunistischen Satellitenstaaten gehen. Es gibt viele Mitglieder, die in Gefängnissen sind und sogar in diesen Ländern sterben. Wie könnt ihr also getrost denken, daß ihr eine Ausnahme seid? Du könntest der Nächste sein! Ich selbst ging diesen Kurs, so müßt auch ihr euch dazu entschließen.
Ich habe mich bei meiner Missionsarbeit nie in Sicherheit gewiegt; je
weiter die Vorsehung war, desto größer wurde das Risiko. Ihr
sollt verstehen, welche Ebene wir erreicht haben und euch nach meinen Handlungen
ausrichten. Es ist eure Verantwortung, eine Glaubensgrundlage auf eurer
Ebene, die mit meiner Ebene übereinstimmen soll, zu schaffen.
Wie denkt ihr, wenn ich nach Afrika gehe? Wollt ihr einfach zurückbleiben, oder werdet ihr sagen: "Nein, wenn Vater nach Afrika geht, werde ich auch gehen!"? Hätte ich ein großes Schiff mitten im Ozean, und würde ich euch dahin rufen - was wäre dann? Würdet ihr kommen, um den Rest eures Lebens dort zu verbringen? Würdet ihr euch über die Seekrankheit beklagen oder euch entschuldigen? Ihr müßt euch entscheiden, bei mir zu bleiben, selbst wenn ihr vor Seekrankheit sterben könntet. Auf diesem Boot könntet ihr im Frachtraum untergebracht sein, wo ihr nicht ins Freie seht. Nur ich, der Kapitän, könnte den Kompaß lesen und entscheiden, wo wir hinfahren. So müßtet ihr meinen Entscheidungen absolut vertrauen, nicht wahr? Glaubt ihr wirklich an mich?
Ihr wißt nicht genau, was ich in Korea tat und welche Anweisungen ich gab. Viele College Professoren und organisierte christliche Gruppen waren über meinen Einfluß verblüfft. Allein schon die Zusammenkunft von 6000 Paaren für die Segnung war ein unglaubliches Zeugnis für das koreanische Volk. Danach war es mir möglich, viele Leute, sogar jene, die keine Mitglieder sind, zu führen.
Erhaltet ihr gerne Anweisungen von mir? Vielleicht fühlt ihr euch durch meine Predigten belastet? Ihr werdet von mir nicht hören, daß die Schlacht geschlagen und der Sieg errungen ist.
Glaubt ihr, daß ich nicht schwere Last zu tragen habe? Ich muß die Verantwortung für hunderte Millionen von Dollars an Ausgaben für die Kirche auf der ganzen Welt tragen. Wißt ihr, warum ich den größten Teil meiner Verfolgung erleide? Es ist indirekt wegen euch. Wenn sich nur einer in der Öffentlichkeit beschämend verhält, wenn er z.B. betrunken ist oder verrückt handelt, so fällt die Schande automatisch auf alle Mitglieder der Kirche und auf mich. Fragt euch selbst, inwieweit ihr meine Last verringert habt. Erst wenn ihr über die nationale Ebene hinausgeht und den Sieg errungen habt, können die Ungerechtigkeiten der Vergangenheit getilgt werden. Das erwarte ich.
Denkt ihr, daß es gut oder schlecht ist, jetzt eine schwere Last auf euren Schultern zu tragen? Es ist gut. Gott hat seinen Anteil daran. Können wir sagen, daß Er derzeit wahrlich siegreich ist? Gott kann nur siegreich sein, wenn er in der physischen Welt den menschlichen Körper beanspruchen kann. So wird er in der substantiellen Welt real sein. Jeder Teil eures Körpers muß gut sein - eure Augen, eure Beine, eure Arme. Handelt so wie Gott handeln würde. Wenn Gott etwas tun würde, dann könnt auch ihr es tun.
Was denkt ihr, wäre geschehen, wenn die Israeliten Kanaan erfolgreich betreten hätten? Wir wissen es nicht, aber es wäre durchaus möglich gewesen, daß Gott die Israeliten nach Ägypten zurückgeschickt hätte, um es zu retten. Dasselbe trifft auf euch zu. Habt ihr den Sieg errungen, so wird Gott euch in eure Heimatstädte und Familien zurücksenden wollen, ganz gleich wie sehr sie sich gegen euch stellen.
Gott möchte, daß ich in die kommunistische Welt gehe, um dort zu siegen. Mein Plan ist, Amerika zu verlassen, anderswo zu siegen und dann zurückzukehren, um die Menschen hier am Sieg teilhaben zu lassen. Dann werden die Amerikaner endlich verstehen, wie unrecht sie gehabt haben. Gott selbst wird an diesem Sieg teilhaben.
Was wird passieren, wenn wir den Gerichtsfall in Amerika gewonnen haben? Der Krieg wird hier beendet sein, und ich werde frei sein, jederzeit wegzugehen. Sogar wenn Mitglieder mich bitten zu bleiben, werde ich dem Willen Gottes folgen und gehen, wohin Er mich führt. Wie steht es mit euch? Man könnte "America" als "A merry car" lesen. Amerika hat bestimmt viele schöne Autos; jeder möchte umherfahren und das Leben genießen. Möchtet ihr hier bleiben und euch eines schönen Lebens erfreuen? Oder seid ihr anders als die übrigen Menschen? Ihr seid Amerikaner, aber ihr seid vom Hauptstrom des amerikanischen Lebens entfernt, da ihr von den Lehren Rev. Moons geprägt seid.
Ihr müßt euch auf Ziele konzentrieren, auch in der Weihnachtszeit, wenn alle anderen sentimental werden und nach Hause gehen wollen. Als Lot beauftragt wurde, Sodom und Gomorrah zu verlassen, gehorchte er sofort. Seine Frau aber tat es ungern. Sie erstarrte zu einer Salzsäule, als sie sich umdrehte. Das gleiche gilt für die Moonies. Wie muß meine Haltung sein, wenn ich Belvedere, East Garden und Barrytown verlassen muß? Ich werde weitergehen und nicht zurücksehen. Manchmal mag meine Frau sagen: "Schau darauf zurück!" Aber ich sage ihr: "Nein, folge mir!"
Ihr habt eure Ehepartner, eure ständige Verantwortung, Projekte und vielleicht einige materielle Güter, aber ihr müßt fähig sein, in der Weise, wie ich es beschrieben habe, alles zurückzulassen und Gottes Anweisungen zu folgen. Wir sollen einzig daran denken, wie wir Gottes Erwartungen erfüllen können.
Heute sind viele Anwärter für den Doktor der Philosophie unter den Zuhörern. Teilt auch ihr meine Ansicht? Vielleicht habt ihr schon entschieden, nach eurem Studienabschluß als Professor zu arbeiten, um andere Professoren wiederherzustellen? Oder glaubt ihr, daß der Doktortitel nicht von Bedeutung ist, daß das einzig Wichtige ist, ein würdiges Kind Gottes zu werden, rein und ein ganzes Leben lang unbescholten. Ihr müßt so denken: "Weil ich den Doktor der Philosophie habe, werde ich Gott im größten Ausmaß lieben." Liebt ihr Gott mehr als euren Doktortitel?
Liebt ihr Gott ernsthafter und aufrichtiger als euren Ehepartner? Eure Beziehung zu Gott ist grundlegender und wichtiger als die zu eurem Ehepartner. Könnt ihr in erster Linie an Gott denken, wenn ihr furchtbar hungrig seid? Manchmal möget ihr Männer an eine frühere Freundin oder Geliebte denken, und eine starke Sehnsucht nimmt euch gefangen. Das ist der Augenblick, wo ihr euren Körper zurechtweisen und erinnern müßt, daß er Gott zuerst lieben muß. Das ist eine ernste Angelegenheit. Es ist nicht eure Schuld, daß ihr Männer ein starkes Verlangen nach Liebe habt. Gott hat euch so geschaffen. Die drei stärksten Sehnsüchte im menschlichen Leben sind persönlicher Besitz, Liebe und Nahrung. Der einzige Unterschied zwischen uns und anderen Menschen liegt darin, diese Verlangen zu überwinden, wann immer wir es wollen.
Wenn ihr zwei Dinge besitzt, gebt ihr das bessere oder das schlechtere an Gott? Ihr würdet sicher das bessere an Gott geben wollen, aber Gott möchte, daß ihr das bessere jemandem anderen schenkt. Die Menschen sind gewöhnlich geizig und möchten die besten Dinge für sich selber behalten. Sie haben auch eine ungeheure Sehnsucht nach dem anderen Geschlecht, was sie völlig einnehmen kann. Ihr solltet ein Tagebuch über den täglichen Kampf gegen euch selbst und eure Verlangen führen. Jeden Tag sollt ihr feststellen, ob ihr siegreich ward oder nicht. Am Ende des Jahres könnt ihr kontrollieren, an wievielen Tagen ihr siegreich und an wievielen Tagen ihr unterlegen ward. Ihr müßt mit jedem Jahr besser werden. Das ist keine Theorie, wir sprechen über die tägliche Realität.
Wir müssen in dieser Welt leben, weil wir uns hier auf Erden für das ewige Leben in der geistigen Welt vorbereiten. Ich habe jede redliche Arbeit gemacht, um sie zu verstehen. Ich konnte nur gehorchen, als Gott mir dies befahl. Ich arbeitete als Bauer, weil es Gott mir so gesagt hatte. Ich habe sogar mit meinen Fäusten gekämpft, gejagt, usw. Einige Mitglieder sagten mir, es sei gut, das Blut von Wild zu trinken, und so mußte ich mich herausfordern und es trinken. Gott beobachtete mich und sah, daß ich für Ihn jede Herausforderung annahm. Wenn ich gezögert hätte, jenes Blut zu trinken, so hätte ich einen Schritt nicht getan. Ich hätte nicht alles getan was Gott von mir verlangte.
Ich mußte bereit sein, alles für Gott zu tun und mich nicht aufgrund meiner eigenen Vorstellungen selbst einzuschränken. Ich konnte auch Fischerboote steuern. Da ich dies alles gemacht habe, ist mir ein unbegrenzter Bereich von Aktivitäten bekannt. Ich kann aus diesem Grund sehr viele Menschen verstehen. Wenn sich jemand aber selbst einschränkt, so bindet er sich an eine bestimmte Gesellschaftsschicht.
Deshalb darf es nichts geben, was ihr nicht für die Vorsehung Gottes tun könntet. Würdet ihr für Gott ein Spion sein wollen? In der alten Welt gibt es viele Spione, warum sollte Gott nicht auch Spione haben. Wie ihr wißt, sandte Moses Josua und Kaleb als Auskundschafter nach Kanaan. In den kommunistischen Satellitenstaaten sind unsere Mitglieder unweigerlich in der Position von Spionen; niemals können sie ihre Religion offen bekennen, ohne dadurch Gefängnisstrafen oder den Tod auf sich zu nehmen. Wenn etwas für Gott gut genug ist, so muß es auch für euch gut genug sein. Versteht ihr?
Ihr Moonies sollt fähig sein, den schwierigsten Weg, den Weg der Befreiung Gottes, zu wählen. Wir müssen das Fundament des Christentums wiederbeleben und moralische Probleme bewältigen. Werdet ihr meinem Weg folgen, auch wenn er der schwierigste ist? Das Schwierigste ist immer zugleich das Wertvollste.
Wann immer Gott eine Anweisung gibt, müssen wir ohne Zögern reagieren. Werdet ihr aufhören, euch auf den steilen und unwegsamen Berg hinaufzukämpfen? Seid ihr zuversichtlich, obwohl es schwierig werden wird? Manche Soldaten sind ohne das Kommando ihres Generals hilflos. Eine gute Armee jedoch, kann sich bei Abwesenheit des Generals auch auf den rangniedrigsten Kommandeur, z.B. auf den Zugsführer, ausrichten. Die Soldaten kennen die Wünsche des Generals ohnedies. Solch eine Armee wird am erfolgreichsten sein.
In der Vereinigungskirche ist Reverend Moon der General. Wenn ich aber weg bin, müßt ihr den Anweisungen jedes anderen Führers genauso folgen. Das wird uns zur stärksten Armee machen. Glaubt ihr, daß ein General seine Soldaten jemals tadeln wird, weil sie ihrem Zugsführer absolut gehorsam waren? Niemals! Er wird auf sie stolz sein und sie schätzen. Vielleicht wird er nachts besser schlafen, da er seinen Soldaten vertrauen kann. Erhebt eure Hand, wenn ihr heute nur hierhergekommen seid, weil ihr gehört habt, daß ich zurückgekommen sei. In Zukunft sollt ihr auch nach Belvedere kommen, wenn ich nicht da bin. Werdet ihr das tun?
Ich möchte, daß jeder von euch würdig wird, all den Segen Gottes zu erhalten. Seid ihr dazu entschlossen? Ich danke euch.